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Über das Problem des sogen. Versehens der Frauen (Muttermale) : und Mutmaßliches über Vererbung und Beeinflussung des Kindes in körperlicher und seelischer Beziehung vor der Geburt ; Beobachtungen und persönliche Erlebnisse aus 20-jähriger Kinder- und Jugendfürsorgepraxis an Hand von einschlägigen Beispielen
Entstehung
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Über das Problem des sogenannten Versehens der Frauen.

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selben bekämpfen sollen. Wenn es z. B. jemandWenn es z. B. jemand die Stiege herauflaufen höre, so versteckte es sich, wo es die nächste Gelegenheitfinden könne. Wenn es zufällig sich bei der Mutter in der Küche auf-gehalten habe, sei es schon vorgekommen, daß es in die Öffnungunten am Kochherd hinein gekrochen sei, in die sonst der Holzvorrateingelegt werde, wenn dieser zufällig gefehlt habe, oder es sei in dieWohnstube geeilt und habe sich in einem Kasten, oder hinter demKanapee versteckt, auch habe es schon im Schlafzimmer unter einerBettlade ein schützendes Obdach gesucht.

Da von den fünf Kindern diesem allein die höchst sonderbareund ganz auffallende Abnormität eigen war, so hegte ich auch indiesem Falle sofort den Verdacht, es möchte der Mutter in der kriti-schen Zeit etwas ganz außergewöhnliches zugestoßen sein und ich er-laubte mir, nach einigen Erläuterungen sie darnach zu fragen. An-fänglich wollte ihr nichts einfallen, endlich aber meinte sie, es könntevielleicht das die Ursache sein, und sie erzählte, an einem Kinder-festtag hätte sie die Absicht gehabt, ihrem vorschulpflichtigen Mäd-chen den schönen Festzug zu zeigen und zu diesem Zwecke habe siesich an der Straße, die zum Festplatz führt, mit dem Kinde postiert,wo sie den Vorbeimarsch des Zuges beobachten konnten. Das Kindhabe an den vielen Knaben und Mädchen, alle mit weißen Kleidern,den Blumen und Guirlanden, den Musiken und jungen Soldaten, denKanonen usw. große Freude gehabt, und sie selbst nicht minder.Nachdem der Zug vorbei gewesen sei, habe sie sich mit dem Kindenach Hause begeben. Unterwegs sei ihr eine Nachbarsfrau begegnet,die ihr gesagt habe, sie solle schleunigst nach Hause gehen, es setzewahrscheinlich ein» Heiligdonnerwetter<< ab. Ihr Mann hätte Brotverkaufen sollen und habe den Laden nicht öffnen können, siemüsse den Schlüssel mitgenommen haben. Schnell habe sie an ihreTasche gegriffen und ihn zu ihrem Schrecken entdeckt. Nun bekamsie Angst, denn sie kannte das aufbrausende Wesen des sonst wackernMannes schon und befürchtete einen unangenehmen Auftritt. Sienäherte sich ängstlich ihrem Hause, das in der Gasse etwas zurückstand, während das angrenzende eine vorstehende Ecke bildete. Hierentließ sie ihr Mädchen auf die Straße und schaute von der Eckeaus nach ihrem Manne, den sie aber nicht beobachtete. Sie schlichum die Ecke und eilte, vom Manne ungesehen, durch den Hausgangins Höfle hinaus, wo sich eine große Beige langer Scheiter befand,wie solche zum Heizen des Backofens verwendet werden. In er-regtem Gemütszustande verharrte sie, versteckt hinter dieser Scheiter-beige unruhig und bangend den Moment abwartend, da die befürchtete

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