123
124
125
126
127
Wachsstockhalter, Schmiedeeisen und Eisenblech. Vier hohe gebo-gene Füße, quadratische Standplatte mit bogenförmig ausgeschnitte-nen Rändern; angenieteter Griff mit blattförmig ausgeschmiedetemEnde. Profilierter Rundstab mit drehbar angebrachter Klemmzange.17./18. Jahrhundert. Erworben in Venedig, Italien.h= 16 cm, 1= 16 cm
Inv.-Nr. 55.731
Wachsstockhalter mit vier Zangen, Schmiedeeisen und Eisenguẞ.Verbindungskreuz mit vier schwenkbar angebrachten Zangen mitKlemmfedern. Auf die Gelenke der Zangen sind vier Reichsäpfel( Eisenguẞ) aufgeschraubt; auf das Verbindungskreuz ist oben einDoppeladler( Eisenguẞ), unten eine geschmiedete Glockenblüte auf-geschraubt. Doppeladler mit großer Öse.
17. Jahrhundert? Erworben in München.h= 15,5 cm, b=: 30 cm
Inv.-Nr. 55.751
Wachsstockhalter, Messingguẞ. Profilierter Rundsockel mit angenie-tetem Griffhaken; Rundstab mit waagrecht drehbar angebrachterKlemmzange. Zange in Form einer Kerzentülle mit Traufteller.18./19. Jahrhundert. Erworben in Rostock, Mecklenburg.h 15 cm, 1= 9,5 cm
Inv.-Nr. 55.736
,, Wachsstockbüchse", Messingblech. Zylindrische Büchse zur Auf-nahme des Wachsstockes; angelöteter Henkel und gewölbter, auf-klappbarer Deckel mit Schieber. Der Deckel ist mit einer kleinenÖffnung versehen, durch die der Wachsstock nach Bedarf herausge-zogen werden kann. Wandung der Büchse mit eingravierten floralenMotiven; datiert„ 1740".
Datiert 1740. Erworben in Breslau.
h= 10 cm
Inv.-Nr. 55.745
Eine ähnliche Wachsstockbüchse befindet sich auch im TechnischenMuseum für Industrie und Gewerbe in Wien( Inv.-Nr. 20.070).Laut Information der Spenderin war die Büchse in der Zeit, als es nochkeine Stiegenhausbeleuchtung gab( um 1890), beim Hausbesorgerdeponiert, wo sie bei Gebrauch ausgeborgt werden konnte.
Verzierter Wachsstock ,,, Rodel". Gelbliches Wachs; kunstvoll zuKronenform gelegt, mit farbigen, plastischen Blumen verziert.Vermutlich um 1800. Erworben in Schwaz, Tirol.
d= 10 cm
Inv.-Nr. 55.749
56