ler von Professor Eduard von Lichtenfels. Von 1878 bis 1882 unter-richtete er an der Militär- Unterrealschule zu Güns( Ungarn) und von1883 bis 1886 an der Infanterie- Kadettenschule zu Wien das FachFreihandzeichnen. In seiner Militärlaufbahn wurde er mit zahlreicheninländischen und ausländischen Medaillen und Orden ausgezeichnet,so mit dem Militär- Verdienst- Kreuz, der Silbernen Tapferkeits- Medail-le 2. Klasse, der Erinnerungs- Medaille an den Feldzug 1864 gegenDänemark, der Kriegs- Medaille, dem Militär- Dienstzeichen 2. Klassefür Offiziere, der Jubiläums- Hofmedaille, der Jubiläums- Erinnerungs-Medaille und der Militär- Verdienstmedaille am roten Bande; demköniglich serbischen Takowo- Orden 4. Klasse, dem Ritterkreuz1. Klasse des königlich sächsischen Albrecht- Ordens und dem Offiziers-kreuz des königlich belgischen Leopold- Ordens. Im Jahre 1896 wurde ermit dem Ehrenworte ,, Edler von" in den Adelsstand erhoben, und am 1.11. 1904 ging er über sein Ansuchen als Oberstleutnant in Pension. Erstarb am 7.4. 1922 in Wien, fast unbeachtet. Die Neue Freie Presse unddie Wiener Zeitung 7 brachten einige Tage später eine kurze Anzeigevom Tod des Oberstleutnant a.D. der Arcierenleibgarde, der„, sowohl alsLandschaftsmaler wie auch durch seine kulturhistorisch wertvolle, imMuseum für Volkskunde befindliche Sammlung altertümlicher Beleuch-tungsgeräte den weitesten Kunstkreisen bekannt war".
Als Maler und Sammler trat Benesch vorerst vor allem in Krain auf, wohinihn sein Militärberuf geführt hatte. Hier konnte er die vielfältigsten Be-leuchtungsgeräte erwerben. In der landschaftlichen Schönheit Krainsentstanden auch viele seiner Bilder und Illustrationen. Einen Teil davonfinden wir im Band Kärnten und Krain des Kronprinzenwerkes„ DieÖsterreichisch- ungarische Monarchie in Wort und Bild". Seine großeZuneigung zu dieser Landschaft und seine sammlerische Leidenschaftschildert er in einem Schreiben an den damaligen Leiter des KrainerMuseums:„ Wie Ihnen bekannt ist, habe ich in Krain nicht nur fleißiggesammelt, sondern auch fleißig gemalt; mein Sammeln entsprang derFeststellung, daß Kunstwerken und Kunstgegenständen die Vernichtungdroht, und daher wollte ich dies mit allen meinen Kräften verhindern, undmeine Beschäftigung mit der Malerei entsprang der Bewunderung dernatürlichen Schönheiten." In Krain machte er auch die Bekanntschaft mitdem Kustos Karl Deschmann, dessen Nichte er 1880 geheiratet hat.
6 Neue Freie Presse, Nr. 20097. Wien, 12. 4. 1922. S. 7.Wiener Zeitung, Nr. 84. Wien, 12. 4. 1922. S. 6.
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„ Die österreichisch- ungarische Monarchie in Wort und Bild". Band Kärnten undKrain. Wien 1891. Weitere Illustrationen von L. Benesch finden sich im Band Mährenund Schlesien. Wien 1897.
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