Hirsch als Altenrsimbele Gonthe Insel IV 138.Wilhelm, Gines M 681
ALTERS- SINNBILDER UND ALTERS- WETTSTREIT.
Von
Albert Wesselski.
Grim OS. n° 141
Thompson V. 449 83841Thompson, 13,8411Mongrion 1139, V466: F 571.2
Thompson1235
Hin und wieder kommt es in Märchen vor, daß ein Wanderer, der denWeg zu seinem Ziele sucht, von dem, den er um Auskunft bittet, an einen Tenger, Tetion 112.andern gewiesen wird, der dank seinem höhern Alter eher in der Lagesein werde, ihm ein Genüge zu tun. In italienischen Märchen sind esgemeiniglich drei Einsiedler¹), gelegentlich weiß aber auch schon derHalliday, Indo- Enroperzweite Rat²), wie es schon in Somadevas Kathāsaritsāgara zutrifft³), Folk Tales, 133während es in einer Variante zu dem 97. der Grimmschen Kinder- undHausmärchen der zweite, aber nicht ausdrücklich als älter bezeichneteLillman, Arab M 447.Riese ist, der dem Helden zu dem Wasser des Lebens verhilft4). In Tunisweist ein Menschenfresser den verliebten Prinzen zu seiner um eine Nacht Nefaris, 22ältern Schwester 5), drei Schwestern werden hintereinander im Tessinaufgesucht6), sieben aber, deren jüngste tausend, deren älteste sieben-tausend Jahre zählt, in einer kermänischen Geschichte7). Ihrer vier sinddie stets ältern Greise in einer 1830 niedergeschriebenen persischenMärchensammlung, dort finden sich aber auch die traditionellen dreiGreise, und von diesen, die auf einhundertfünfzig, einhundertachtzig undzweihundert Jahre zurückblieben, ist es der älteste, der sich, weil seineJawāmi' r° 1953Frau gut ist, am jüngsten erhalten hats); ebenso verhält es sich bei den Basset 1001 C.pldrei Greisen eines Märchens aus dem Pandschāb9), und diese Motiv- n° 52Verquickung gibt es schon in dem persischen und dann dem türkischenPapageienbuch 10). Clans contes Larminie 204
m., 282f. no 10
Andere Steigeren( anhver Jahren, in women man keine Menschen gesehen) Neuhe, Maſtiff S. u.1) Z. B. W. Keller, Tessiner Märchen, 1927, 26; L. Gonzenbach, SicilianischeMärchen, 1870, I, 23, 76, 86, 162, 289.
2) G. Pitré, Fiabe, novelle e racconti popolari siciliani, 1875, I, 134.
3) C. H. Tawney, 1880 f., I, 206.
4) Kinder- und Hausmärchen, III2, 1822, 184, III, 1856, 177; Bolte- Polívka,
Anmerkungen, 1913 f., II, 395. Chisen, scheidt zu sein Fern- Marche, 1807, 2341. Anooy, 226
5) H. Stumme, Tunisische Märchen, 1893, II, 62.
6) Keller, 236.
7) D. L. R. and E. O. Lorimer, Persian Tales, 1919, 137.
8) A. Bricteux, Contes persans, 1910, 411 und 316.
9) Ch. Swynnerton, Romantic Tales of the Panjab, 1908, 319.
10) W. Pertsch, ZDMG, XXI, 547; G. Rosen, Tuti- Nameh, 1858, II, 281, 286;s. auch noch das russische und das ossetische Märchen im Arch. f. slav. Philol., III, 717,zitiert von Joh. Bolte in der Zeitschr. d. Ver. f. Volksk., VII, 207. Zu der dort( 205 f.)behandelten Grimmschen Sage von den drei Alten( n° 363) wären als Parallelen noch