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OSBORN
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nicht tot; auch die Protestanten schrieben noch„ von denneun Häuten der Weiber Glossar ::: zum Glossareintrag Weiber" oder„, wie ein Weib Glossar ::: zum Glossareintrag Weib drei Häutehab, eine Hundshaut, eine Säuhaut und zum dritten erst eineMenschenhaut"," item wie ein Weib Glossar ::: zum Glossareintrag Weib eines der neun bösen.Würmer sei" 1), und noch 1595 wurden in Wittenberg 51 Thesenverbreitet, die untersuchen sollten, ob Weiber Glossar ::: zum Glossareintrag Weiber Menschen sindund als Resultat apodiktisch den Satz verkündeten: ,, Muliernon homo!"eine Behauptung, die trotz des heftigstenWiderspruchs der Wittenberger Professoren gegen den ,, Teufels-stank" und trotz des umständlichen Gegenbeweises, denM. Andreas Schoppe in seiner ,, Corona Dignitatis Muliebris"lieferte, lange Zeit hindurch Liebhaber fand 2) und noch demjungen Lessing vertraut war 3).
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Die beiden Strömungen fanden nun Eingang in dieTeufellitteratur. Selbstverständlich überwiegt die lutherischeWeiber Glossar ::: zum Glossareintrag Weiber und Ehefreundliche; aber die andere lebt lustigdarunter weiter, erhebt gar oft recht bemerkbar ihr Haupt undtaucht einmal sogar ganz empor, um in Nicolaus Schmidts,, Zehn Weiberteufeln" den unverfälschten alten misogynen
Ton zu zeigen.
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Den Teufel hatte Luther schon oft mit dem Ehestandin Verbindung gebracht 4); der Feind der von Gott eingesetztenOrdnung musste natürlich auf eins der wichtigsten Gesetzedieses Kosmos besonders erbost sein. So finden wir denSatan denn auch in der kirchlichen Volksdichtung des Pro-testantismus thätig; er intriguiert im Fastnachtsspiel gegenden Ehefrieden; er arbeitet gern in den biblischen Dramen,die es besonders mit einer frommen Ehe zu thun haben, denIsaac- und Tobias- Stücken, oder den Schauspielen der Susanna-Gruppe, meist unterstüzt durch die Beihilfe eines alten hexen-
1) Vorrede zu Adam Schubarts„ Hausteufel".
2) W. Kawerau, Die Reformation und die Ehe(= Schriften d.Ver. für Reformationsgesch. No. 39) 1892. S. 41 ff. bes. S. 59.Janssen, Gesch. d. dtsch. Volkes 6, 390-7.
3) Der junge Gelehrte. II. Act. 12. Sc.
4) cf. etwa E. A. 18, 290 f.; 60, 57; 61, 194 ff.