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beginn's! Gott sieht's, Gott hört's, Gott straft's. Machst du'sgut, so hast du's gut; machst du's schlecht, geschieht dir's recht.Ans Vaterland, ans teure, schliess dich an! Droben stehet dieKapelle, schauet still ins Tal hinab; drunten singt bei Wies undQuelle froh und frei der Hirtenknab. Babylon, gegenwärtig einetrostlose Sandwüste, war im Altertum ein wahres Eden.Es trugreiche Kornfelder und Palmenwälder. Ein Holland des Altertums,war es von Hunderten von Wasserstrassen durchzogen. DerAusbau der Wasserstrassen war der Ruhmestitel der Könige;jeder Fürst trachtete, seinen Namen mit dem Ausbau und derVerbesserung der Wasserwege zu verknüpfen. An den Wasser-strassen lagen volkreiche Städte, in denen Handel und Wandelblühten, und gesegnete Weiler und Dörfer. Der Reichtum Babylonswar sprichwörtlich.
§ 27. Verdoppelung der Konsonanten.Die Verdoppelung der Konsonanten geschieht1. durch Vergrösserung,
2. durch enge Aneinanderreihung,
3. durch die sogenannte Verdoppelungsschlinge.
1) rr, ss( ff, B)-2) 11 nn kk bb dd gg ff pp zz ck tz- 3) mm tt ff.
1)\ D( D) 2)»( 0) – un ll ll n
cas
Die Konsonanten verdoppelung hat nur bei 1, r unds stets zu erfolgen, im übrigen ist sie wahlfrei, d. h. indas Belieben des einzelnen gestellt( S. 5).
Zu empfehlen ist sie aber zur Unterscheidung gleich oderähnlich lautender Wörter( Gram Gramm), zur Vermeidungunregelmässiger Vokalisation( bei att, aff), zur Erreichungder Zeile( Effekt) und zur Erleichterung der Verbindung mitandern Wörtern.
Ferner ist sie zu empfehlen bei bb, dd, gg, da es nurwenige Wörter mit derartigen Verdoppelungen gibt.
ck=
= k, tzz, ausser wenn eine Unterscheidung not-wendig ist; kk k, zzz.
ck, tz, kk, zz sind in Eigennamen zu schreiben.
Mit der m, t und f- Schlinge werden o( ö), u( ung), r( rorö, ru rung) und n verschmolzen, s und st links eingeringelt.Die tonlosen Endsilben mmer, tter ffer, tten ffen sind gleichden entsprechenden Konsonanzen.