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§ 23. Vorsilben.
Vorsilbe und Stamm sind möglichst eng zu verbinden.Die Vorsilbe hat sich nach dem Stamme zu richten, wennauch dabei die obere Schriftgrenze überschritten wird. Bei demstammanlautenden, t' kann dies verhütet werden, indem man dast' oben Stufe verkürzt.
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Die Vorsilben teilt man in unbewegliche und in beweg-liche.
Vorsilben, welche ein langes Zeichen enthalten, sind unbe-weglich, d. h. sie verändern ihre Stellung nicht. Wenn diefolgende Stammsilbe kein langes Zeichen enthält, ausgenommenstammauslautendes, t', dann wird sie an der oberen Schrift-grenze mit der Vorsilbe verbunden.
Auch an die bewegliche Vorsilbe bei wird der Stammunmittelbar angefügt, wo es möglich ist.
Vorsilben, welche kein langes Zeichen enthalten, sindbeweglich, d. h. sie verändern ihre Stellung. Sie werden andie obere oder untere Schriftgrenze gerückt, je nachdem dieStammsilbe an der oberen oder unteren Schriftgrenze beginnt;sie verlassen die Grundlinie auch dann, wenn der Stammanlautzu Vokalisationszwecken um Stufe unter die Grundlinie gerücktist; auch ist ihre Stellung durch die Konsonantenverbindungenbedingt.
Die Vorsilbe vor wird, obwohl sie ein langes Zeichen ent-hält, wie eine bewegliche Vorsilbe behandelt, ausser wenn derStamm an der unteren Schriftgrenze beginnt( S. 35).
Bei den Vorsilben greifen dieselben Konsonantenver-bindungen( Konsonanzen) Platz, wie bei der Wortzusammen-setzung. Man beachte also die Vorsilben, welche mit r, k, chendigen, ferner die Verbindung von an mit d und mit st( ab.),von t mit z, von t mit sch, von zu, zurück, zusammen, zermit foder v.
2.
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ni. Lg..
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