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Kurzgefasstes Lehrbuch der Gabelsbergerschen Stenographie (Redezeichenkunst). Preisschrift. bearb. von ---. 136. Aufl. Verb. der 93. Aufl. (usw.)
Entstehung
München [um 1903]
Seite
77
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halt die Mutter hoch, es wird das Herz ihr laben; die Muttersieht im Alter noch im Sohne gern den Knaben.

§ 20. I als Inlaut.

I ist der höchste Ton in der Vokalskala.

Dem, i entspricht der senkrechte Strich am besten. Umihn verbindungsfähig zu machen, erhält er wie das, a' einen An-und Ausstrich; am Ende eines Wortes fällt der Ausstrich weg.Das Merkmal des Vokals, i' ist Höhe oder Ver-dichtung, je nach der Beschaffenheit der ihn umgebendenKonsonanten.

Steht i als Inlaut, dann ist nur der folgende Konsonanthoch zu stellen.

Kleine Zeichen sind bis dicht an die Oberlinie, mitt-lere und lange Stufe zu heben, die Oberlängen sind aberdann bloss bis zur oberen Schriftgrenze zu ziehen.( S. 12.)

v, f, p und t sind wohl verlängerungs- und verkürzungs-fähig, aber sie können weder hoch noch tief gestelltwerden.

i lies mir Rist lieben Bibel fliegenlispeln Mispel, rieche mich Licht Gicht Fichte.

Nische mischen

&&& de deste ich ze hr z. St V

ikk, nach, t'( auf.)

hier( in Zusammensetzungen)= h, Stufe höher gestellt.im( Anfangssilbe)= m, Stufe über die Oberlinie gezogen( vergl. im und ihm).

tim( Nebensilbe),, m' ist von der oberen Schriftgrenze biszur Oberlinie zu ziehen.

irgend= rg, Vokalstrich und steil gestelltes, r'.nirgend( nirgends) nirg ,, g auf der Grundlinie.tier tieren( Nebensilbe)

gezogenem, t.

in( Nachsilbe)

=

=

===-

, r steil gestellt nach aufwärts

i, nach, t'( auf). und, ei'; nicht zu ver-wechseln mit der Endsilbe, tin'.

lich( Nachsilbe):

=

1 mit aufwärts gezogenem Ausstrich, anwelchen, wenn notwendig, die Endungen e, er, es u. s. w. zufügen sind.

ion( Endsilbe in Fremdwörtern)

=== 0, umgestürzt und über

die Oberlinie gezogen; in den Weiterbildungen( ionen, ionell,onal u. s. w.) wird das, n' mitbezeichnet.