Druckschrift 
Kurzgefasstes Lehrbuch der Gabelsbergerschen Stenographie (Redezeichenkunst). Preisschrift. bearb. von ---. 136. Aufl. Verb. der 93. Aufl. (usw.)
Entstehung
München [um 1903]
Seite
59
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§ 16. U als Inlaut.

pfr.

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Die Konsonanzen vl, fl, pl, pfl, fr,

Eingeringeltes s.

Dem Vokal u, dem tiefsten auf der Lautskala, wurde alsZeichen eine gekrümmte, zur Tiefe strebende Linie gegeben.Sein eigentümliches Merkmal ist Tiefe.

Steht u als Inlaut, dann ist der folgende Konsonant tief zustellen; kleine Zeichen sind dicht unter die Grundlinie zuschreiben( ausgenommen 1 und n in den Konsonanzen Id und nd),mittlere und lange( ch, cht) um Stufe tiefer zu stellen,Unterlängen( sch, sp, z) um Stufe zu verkürzen.( S. 14).

Kann aber der folgende Konsonant( t, v, f, p[ pf]) nichttief gestellt werden, dann wird der vorhergehende( kleine odermittlere) Konsonant( Konsonanz) tiefgestellt.

Vor f( ft) sind die kleinen und mittleren Zeichen an dieuntere Schriftgrenze zu setzen.

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u- nun, Schuld Wunde, Nummer Hummel tummeln zum,Buch Bucht, Busch knuspern Nutzen Knute Mutter LuvJuvenal Lupe Kupfer Ruf Huf Luft Gruft.

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1. 1), y myn yr w dy

Das Zeichen für ur, welches für die Anfangs-, Vor-, Neben-und Endsilbe, ur gebraucht wird, wird mit folgendem s und t( ab.)verschmolzen.

In der Nachsilbe tum( tümer, tümlich) werden, u' und, ü'nur weggelassen, wenn, t' aufwärts zu ziehen ist; ist es abwärtszu schreiben, so ist, u' symbolisch anzudeuten und, ü' durch, u'zu ersetzen.

Bezüglich der Nachsilbe ung ist zu merken:

1. an k wird sie angesetzt,

2. mit r( dr, wr, pr), 1, b, d, m, p, tsch, t( ab.), ch, chtund z verschmolzen.

Man unterscheide zwischen lung und lichung.

In ungslos( ungslosigkeit) kann, ung" ausgelassen werden.Ursache, Urteil- Altertum Altertümer altertümlich- Schankung-rung Vermehrung Zehrung Zerrung Zierung( wandern Wanderung,A Z Mh Mh th

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