Druckschrift 
Kurzgefasstes Lehrbuch der Gabelsbergerschen Stenographie (Redezeichenkunst). Preisschrift. bearb. von ---. 136. Aufl. Verb. der 93. Aufl. (usw.)
Entstehung
München [um 1903]
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VI

reren Teilen wesentlich vermehrten siebenten Auflage vor, und wir über-geben dieselbe der Öffentlichkeit im Vertrauen, dass die allgemeine Ein-führung dieses Lehrbuches beim Unterrichte am wirksamsten dazu bei-tragen wird, die Einheit innerhalb der Gabelsbergerschen Schule zu er-halten und zu befestigen.

Dresden, München, Wien, im Jänner 1858.

Das königl.

stenographische Institutzu Dresden.

Der GabelsbergerDer Zentralverein derStenograph.- Zentral- Verein Stenographen des österr.zu München.

Kaiserstaates zu Wien.

Zum zweiten Abdruck der VII. Auflage.

Zufolge höchster Entschliessung des k. Staatsministeriums des Innernfür Kirchen- und Schulangelegenheiten vom 9. April 1. Js. wurden diek. b. Kreisregierungen beauftragt, Sorge zu tragen, dass der öffentliche Unter-richt in der Stenographie nach dieser neuen revidierten Auflage erteilt werde.München, im April 1858.

Vorrede zur LXIII. Auflage.

G.

Infolge der Beschlüsse des V. deutschen Gabelsberger-Stenographentages musste die Preisschrift einer Durchsicht unter-zogen werden. Bei dieser Gelegenheit habe ich einige kleine Änderungenangebracht, um die Brauchbarkeit des Büchleins noch mehr zu erhöhen.München, im September 1895.Dr. Lautenhammer.

Vorrede zur XCIII. Auflage.

Infolge der Berliner Beschlüsse" wurde eine Umarbeitung der,, Preisschrift" notwendig; aus der Umarbeitung ist jedoch eine voll-ständige Neubearbeitung geworden. Bei dem Inlaut, e' wird derSchüler allmählich mit den Konsonantenzeichen bekannt gemacht; derUnterschied zwischen mittelbarer und unmittelbarer Verbindungwird dabei besonders hervorgehoben. Zugleich werden nach und nachdie feststehenden Kürzungen( Sigel) und das Notwendigste aus derVokalisationslehre mitgeteilt. Hierauf folgt die symbolische Be-zeichnung, dann die buchstäbliche Schreibung der Vokale( Umlaute,Doppellaute). Die Konsonanzen sind zwischen die Vokale verteilt.Die Wortzusammensetzung, die deutschen und die fremden Vor- undNachsilben, die Verdoppelung der Konsonanten, Bemerkungen zur Wort-bildungs- und zur Vokalisationslehre bilden den Schluss des I. Abschnitts;der II. Abschnitt enthält die Satzkürzungslehre. Die Konsonantenzeichen,die Sigel und die Konsonanzen sind nur in kleinen Gruppen aufge-führt.Alles ist durch Musterbeispiele anschaulich gemacht. DieÜbungsaufgaben enthalten Wort- und Satzbeispiele in reichlicher Aus-wahl; die Satzbeispiele sind zunächst nur zur Wiederholung des durch-genommenen Stoffes bestimmt. Selbstverständlich hat sich der Verfasserstrenge an die Systemurkunde gehalten.

München, im Juni 1903.

Dr. Lautenhammer.