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28 Konzertzither der Firma Haslwander( Haslwanter), München23Schenkung von Christine Dorner aus dem Nachlass von Elisabeth Pollak,Wien, 2000.
Korpus einseitig gebaucht, mahagonibraun furniert; Gesamtlänge: 495, Breite max.: 312;Decken- und Bodenstärke: 4; Zargenhöhe: 20; rundes Schallloch: Ø 90; 3 gedrechselte Holzfüßemit Metallspitzen am Boden.
Eingeklebter rechteckiger Firmenzettel: J. Haslwander, Saiteninstrumentenmacher,München, Marienplatz.
Griffbrett, Länge: 330, Breite: 55; 29 Bünde in chromatischer Anordnung; je 2 Perlmutterpunkteals Positionsmarkierungen zwischen den Bünden 5, 9 und 12 sowie 1 Punkt am 15. Bund;
5 Melodiesaiten, Mensur: 389, 25 Bass- und Begleitsaiten, Mensur: 385-430.
Wirbelstock: Saitenbefestigung aus 30 zweireihig gesetzten Vierkantwirbeln; Anhängestock mit30 Metallstiften.
Dekor: Schallloch- und Deckenrand mit Einlegearbeit verziert; Boden, Zargen, Wirbel- undAnhängestock schwarz lackiert.
ÖMV 78.971
29 Konzertzither aus Wien
Schenkung von Dietlinde Landsmann und Inge Dolezal aus dem Nachlass vonKaroline Dolezal, Klosterneuburg, 2004.
Korpus einseitig gebaucht, kastanienbraun lackiert; Gesamtlänge: 545, Breite max.: 295; Decken-stärke: 4, Bodenstärke: 5; Zargenhöhe: 23; ovales Schallloch: Ø 125 × 70; 3 kugelartige Elfenbein-knöpfe mit Metallspitzen am Boden, dazwischen in Schreibschrift Karoline Dolezal ins Holz vertieft.Eingeklebter ovaler Zettel: Wiener Konzert- Zither.
Griffbrett, Länge: 357, Breite: 57; 29 Bünde in chromatischer Anordnung; je 2 Perlmutterpunkteals Positionsmarkierungen zwischen den Bünden 5, 9 und 12 sowie 1 Punkt am 15. Bund;
5 Melodiesaiten, Mensur 425, 27 Bass- und Begleitsaiten, Mensur: 430-467.
Wirbelstock: Saitenbefestigung aus 27 zweireihig gesetzten Vierkantwirbeln; fünfgliedrigeSchraubenmechanik für die Melodiesaiten mit flachen Griffknöpfen aus Elfenbein;Anhängestock: 215x25, 32 Metallstifte, ein- und zweireihig eingeschlagen.
Dekor: Deckplatte am Wirbelstock aus Neusilber mit Rankengravur; die Ränder von Korpus undSchallloch mit Elfenbeinstreifen eingefasst.
ÖMV 82.063
23 Johann Haslwander/ Haslwanter( 1824-1884) war in München neben dem Bau von hervorragendenZithern auch verantwortlich für die Weiterentwicklung der Saitenherstellung. Vgl. Josef Focht: DasMünchner Zitherspiel im 19. Jahrhundert. In: Volker D. Laturell( Hg):„ Die Zither is a Zauberin..."Zwei Jahrhunderte Zither in München, München 1998, S. 15.