dem strengen Rezensenten um den ehemaligen Geramb- Hörer Dr. Karl Ruprecht,der seit 01.05.1937 Mitarbeiter im„, Amt Rosenberg" ist.
429 Keller P. A., Schrifttum in der Steiermark, 437.430 Keller P. A., Schrittum in der Steiermark, 437.431 Keller P. A., Schrifttum in der Steiermark, 437.432 Vgl. Eberhart H. ,,, Beurlaubung", 535.
433 Siehe zur 1934 gegründeten mächtigen NS- Institution der PPK, geleitet von PhilippBouhler, die mit dem„ Amt Rosenberg" und der„ Reichsschrifttumskammer" rivalisierteund ihre Befugnisse auch auf das gesamte wissenschaftliche, erzieherische undvolksbildnerische Schrifttum ausweitete, Bollmus R. in Benz W./Graml H./Weiß H.,Enzyklopädie, 634f.
434 PAv. Geramb, MG, Richard Wolfram an Viktor Geramb, Wien ddo. 20.11.1944.435 Vgl. PAv. Geramb, MG, Richard Wolfram an Viktor Geramb, Wien ddo. 20.11.1944.436 Durchschlag, Beilage zu PAv. Geramb, MG, Richard Wolfram an Viktor Geramb,Wien ddo. 20.11.1944.
437 Vgl. PAv. Geramb und SLIVK, Nachlass Richard Wolfram, Archivbox 159/ b11/XY RW/ 3( Korrespondenz XY RW: Buchstaben E- G), MG, Viktor Geramb anRichard Wolfram, Graz ddo. 29.10.1945 sowie die„ Erklärung“ in der Beilage.438 Vgl. PAv. Geramb, MG, Viktor Geramb an Richard Wolfram, Gedersberg ddo.26.11.1944.
439 Vgl. Kundegraber M., Viktor- Geramb- Bibliographie, 81.
440 Der Journalist und Dichter Werner Max Oskar Paul Bergengruen, der seinem FreundGeramb unter anderem einen Haussegen für sein„ Turmstöckl“ verfasst, wird am16.09.1892 im lettischen Riga geboren. Schon von seinem Vater zur Schulausbildungnach Deutschland geschickt, studiert Bergengruen später in Marburg und MünchenEvangelische Theologie, Germanistik und Kunstgeschichte, ohne einen Abschlusszu machen. Bergengruen war national- konservativ eingestellt, aber schonaufgrund der teilweise jüdischen Wurzeln seiner Frau dem Nationalsozialismusgegenüber ablehnend. 1935 erschien der erfolgreichste Roman Bergengruens,,, Der Groẞtyrann und das Gericht", von Kritikern der Nazis auch als heimlicheAbrechnung mit dem Nationalsozialismus( über-) interpretiert. Bergengruen wird1937 aus der Reichsschrifttumskammer ausgeschlossen und in der Folge mit einemVortrags- und Rundfunkverbot belegt. Trotzdem kann er auch in den Kriegsjahrenweiter publizieren und wird in Deutschland eifrig gelesen. Bergengruens Romaneund Erzählungen stehen in der Tradition des 19. Jahrhunderts und zeichnen sichdurch geschliffene Sprache und spannungsreichen Aufbau sowie die Vermittlungeines christlich- humanistischen Weltbildes aus. Bergengruen, der nach demKriegsende u. a. in der Schweiz und in Rom lebt und mit mehreren Literaturpreisenausgezeichnet wird, stirbt am 04.09.1964 in Baden- Baden( vgl. http: //de.wikipedia.org/ wiki/ Werner_Bergengruen- Abruf am 30.10.2007).
441 Vgl. Binder D. A., Bergengruens Briefe nach Graz, Brief 10, 293.442 Gustav Wolf( 1887-1963), von 1927-1934 Direktor der Handwerker- undKunstgewerbeschule in Breslau, später Dozent an der Staatsbauschule in Berlin,übernahm auch das sogenannte„ ,, Bauernhofbüro" der„ ,, Deutschen Gesellschaftfür Bauwesen"", eine Institution, die sich der Hausforschung widmete. 1939 zog das„ Bauernhofbüro“ mit Wolf, der Landesbaupfleger von Westfalen mit Sitz in Münsterwurde, mit und war seit 1939 oder 1940 eine Einrichtung der„ ,, Fachgruppe Bauwesendes NS- Bundes Deutscher Technik( NSBDT)". Wolfs Plan war, das Standardwerkder deutschen Hausforschung von 1906 ,,, Das Bauernhaus im Deutschen Reich undin seinen Grenzgebieten“, auf neuer Basis fortzuführen. 1940 erschien als erster
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