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Klöppelglocke aus Holz
,, Seit es Viehzucht gibt, hat man die Weidetiere, die sich leicht verlaufen,gern mit Schellen oder Glocken behängt. Frühformen werden aus Holzgewesen sein, wie alles Hirtengerät der alten Zeit aus Holz war. Ab undzu hat sich so ein Stück im brauchmäßigen Zusammenhang erhalten,beispielsweise Holzglocken, Rumpelglocken für den Stier beim Almab-trieb. Man behauptet, daß der Stier eine klingende Schelle nicht tragenkönne, weil sie ihn zu sehr erregen würde."
Schmidt, Leopold. Volksmusik. 1974, S. 5.
Glocke
Goldegg, Salzburg, 18. Jahrhundert.
Rotbuche, aus einem Stück geschnitzt. Umriss annähernd trapezförmig.Innenrand und walzenförmiger Klöppelkopf mit Eisenband verstärkt.Der Klöppel ist mit Eisendraht an einer Drahtöse aufgehängt.Mit gelber Ölfarbe Rauten- und Schnörkelverzierungen aufgemalt.
ÖLÖB
DL
Höhe
KL
250 mm
95 mm
190 mm
265 mm
65 mm
Sammlung Georg Kotek, Wien. Ankauf 1919.
ÖMV 40.745