88
Die Klöppel bei diesem Glockentypus sind nur teilweise gegossen.
Der Großteil ist geschmiedet, daher werden die auf Seite S. 48 ver-wendeten Begriffe beibehalten. Als Aufhängevorrichtung für den Klöppeldient in den meisten Fällen ein eingegossener Drahtring.
Zur Herstellung
,, Die Glocken werden in schablonierten Lehmformengegossen. Die Gußform besteht aus zwei Teilen, deminneren Glockenkern und dem äußeren Glockenmantel,die, entsprechend zusammengefügt, den zur Aufnahmedes flüssigen Glockenmetalls notwendigen Hohlraumbilden. Der Glockenkern ist das Negativ des innerenHohlraumes der Glocke, während der Glockenmanteldas Negativ der äußeren Glockenwand darstellt..."
Weissenbäck, A.- Pfundner, J. 1961, S. 52.
Anwendungsbereiche
Die gegossenen Klöppelglocken sind gemäß ihrer Funktion verschiedenenAnwendungsbereichen zugeordnet. Abhängig davon können die Glockenunterschiedliche Größen aufweisen. Als ,, Hausglocken" können sie amTürstock angebracht sein, in einer größeren Ausführung im Glockentürm-chen am Dachfirst hängen. Als„ Kuhglocken" werden sie in der gleichenWeise eingesetzt wie die geschmiedeten Schellen und als„ Tischglocken"erhalten sie eine besonders handliche Ausformung.
re håla- re hå- la ri- bi risbie hå- la re hå- la-
* bim bam bim bam bim bam bim bam
bim bam bim bam bim bam bim bam
bim bam
Finer.
Imo.
2do.
* Hå- la-
re håla ri- bi ri- di- e
håla
ri- biri- bi-&
bim bam bim bam bim
bam
bim bam
bim bam bim bam bim bam
bim bam bum.
Der Glockenjodler aus der Steiermark.
Aus: Josef Pommer: 444 Jodler undJuchezer. Wien 1902, Nr. 176.