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das 17., 18. und frühe 19. Jahrhundert, mit deutlicher Betonung der Blütezeit der öster-reichischen Volkskunst in theresianischer und franziszeischer Zeit. Die Konkordanz derInventar- und Katalognummern dient dem wissenschaftlichen Innengebrauch, um dieObjekte der Außenstelle jederzeit und genau kontrollieren und feststellen zu können.
Am Ende dieser Arbeit bleibt nochmals allen Beteiligten zu danken: Es darf wie-derholt werden, daß das Musealreferat des Bundesministeriums für Wissenschaft undForschung das Unternehmen jederzeit tatkräftig gefördert hat. Auch die Drucklegungdieses Kataloges ist durch eine namhafte Zuwendung von seiten des Ministeriums ermög-licht worden. Zur Wiederherstellung des Schlosses und seiner Zufahrtswege hat die Nie-derösterreichische Landesregierung beigetragen. Ein beträchtlicher Teil der Vitrinenstammt aus dem Besitz des Kunsthistorischen Museums. Die eigentliche Innenarbeitwurde zur Gänze von den Beamten und Angestellten des Österreichischen Museums fürVolkskunde geleistet. Allen an den Wiederherstellungs-, Transport- und Aufstellungs-arbeiten Beteiligten gebührt daher besonderer Dank für die unter ungewohnten Ver-hältnissen durchgeführten Leistungen. Besondere Verdienste bei den jeweiligen Aufstel-lungsarbeiten hat sich dabei Herr Wiss. Rat. Dr. Klaus Beitl erworben.
Anregung und Aufmunterung sowie sachliche Hilfe jeder Art waren in all denJahren dem Administrator von Gobelsburg, P. Bertrand Baumann, zu verdanken. So-wohl für das Zustandekommen dieser Außenstelle des Museums wie besonders für densommerlichen Betrieb sind wir ihm zu Dank verpflichtet, der im Lauf der Jahre Zehn-tausende von Besuchern durch die Räume geführt hat, Räume, die sich doch vor allemdurch seine Zielbewußtheit von schönen Schloßräumen erst allmählich in beachtlicheMuseums- Schauräume verwandelt haben. Das Schloß Gobelsburg, heute am Beginn der,, Waldviertler Kulturstraße" gelegen, steht auch am Beginn einer neuen Art der Dar-bietung des musealen Sammelgutes unserer Volkskunde und möge diese seine besondereAufgabe auch weiterhin erfüllen.
Wien, 1. März 1974
Leopold Schmidt