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Brauchtumserscheinungen Glossar ::: zum Glossareintrag Brauchtumserscheinungen im griechischen Jahreslauf und ihre Beziehungen zum Volkstheater : theaterwissenschaftlich-volkskundliche Querschnittstudien zur südbalkan-mediterranen Volkskultur
Entstehung
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nisten, das Feuer soll im Herd ausgehen, der Rauchfang nie mehr rauchen usw. Ein Bei-spiel( nach Petropulos, 1959: 32):

Meine Frau, Zigeunerweib Glossar ::: zum Glossareintrag  Zigeunerweib und Läuse- im- Brotsack- Habende,/ dort in der Asche wodu sitzt in deiner Zigeunerbude Glossar ::: zum Glossareintrag  Zigeunerbude,/ streckst du fünf Finger aus und schnappst zehnLäuse, die dick wie Hirse sind und breit wie Gerste./ Im Hause wo du sitzt, keinKuckuck soll mehr rufen/ nie sollst du Eier sehn und deine Henne soll verrecken.

Als herumziehendes Volk unterliegen die Zigeuner Glossar ::: zum Glossareintrag  Zigeuner nicht dem kontrollierenden Zu-griff des sozialen Verhaltenskodex, werden daher mit Verachtung und Mißtrauen nega-tiv sanktioniert, obwohl sie als Instrumentenspieler, Musikanten und Volksliedsänger beiHochzeiten und Jahrmärkten, oder auch als Kalandasänger an den kirchlichen Fest-tagen durchaus gemeinschaftsbezogene Funktionen erfüllen. Die soziale Stellung des,, fahrenden Musikanten" bessert sich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als durchdas Aufkommen des Kafe- aman in den Provinzstädten diese Beschäftigung plötzlichGeld abzuwerfen beginnt( zum Kafe- aman Mazaraki, 1959: 48 ff.).

415) Wnk. I. Atolien( 4 a). II. ab Vortag früh. III. Kinder in Gruppen fragen um Sing-erlaubnis( лoμe), ohne ernstlich eine Weigerung zu erwarten. Neben demüblichen Lied verschiedene Speziallieder: Hausherr, Hausfrau, erwachsener Sohn,Schulkind, Tochter, das Haus allgemein. Früher wurde der Umzug beim Ortsvor-steher begonnen, es folgte der Priester und seine Frau, der Lehrer, und dann dieGroßbauern, zuletzt die Hirten. V. Konstas, 1956: 38 ff.

425) Thk.( xaladàp). I. Tsakili( 494, 2 a). II. Vorabend. III. Kinder mit Laternchenund Erwachsene singen Speziallieder: Hausherr, Hausfrau, Tochter, Sohn, beiNichtöffnenden Spottlied. IV. Sie schlagen an die Tür, um dexápes( Münzen) zubekommen. V. Churmuziadis, 1937: 344 ff.

429) Zwk. I. Rhodos( 11 e). III. Die rhodeischen Kalanda beziehen sich besonders aufden Bauer. Sie beginnen mit einem Gruß an den Hausherrn. Es folgen die Berufs-varianten: Bauer, Viehzüchter, Bienenzüchter, Matrose, im Dorf Archangelo auchfür die Töpfer. Dann folgt ein Prosperitätswunsch, das Lied an die Hausfrau unddie Tochter. Für den Priester wird ein eigenes Lied gesungen. IV. Man sammeltGeld, Wein, Schweinefleisch, Kastanien, Nüsse für das Fest am nächsten Tag.V. Papachristodulu, 1957: 8 f.

438) Thk.( of Dovtapol). I. Arnaia( 65, 81). II. Vorabend. III. Kinder, manchmal auchMänner, singen Speziallieder: Hausfrau, unverheiratete Tochter, studierenderSohn, Kleinkind, Viehzüchter; Abschiedslied. IV. Geld oder Würste für das Festam folgenden Tag. V. Papathanasiu, 1961: 98 f.

408)( 421, 10 a) Hs 1747/1973: 51. 409)( 319, 8 j) Hs 1689/1972: 179. 410)( 521,81) Hs 1687/1972: 42. 411)( 520, 4 f) Hs 1612/1972: 23 ff. 412)( 4 g) Hs 1585/1972: 54 ff. 413)( 495, 7 d) Hs 1976: 60 f. 414)( 9 d) Jeorgulas, 1968: 58.416) Pliatsikas- Lolis, 1965: 104 f. 417)( 215, 4 e) Samaras, 1964:94. 418)( 4 a) Konstas, 1956: 39 ff. 419)( 188, 4 e) Tolis, 1969: 194 f.420)( 257, 8 c) Kosmas, 1968: 86. 421)( 11 e) Papachristo dulu,1963/64: 188. 422)( 524, 8 g) Megas, 1956: 125. 423)( 9) Siontis, 1965:253. 424) nahadap( 494, 2 a) Churmuziadis, 1937: 341 ff. 426)( 494, 2 a)Churmuziadis, 1938: 348 ff. 427) Batorpat,( 256, 8 d) Gusios, 1894:44 f. 428)( 124, 2 a) Veiku- Serameti, 1961: 207. 430) xóλhievta( 201, 8 e)Didaskalu, 1957: 14 f. 431)( 4) Tsitsas, 1955: 67 f. 432)( 215, 4 e)Samaras, 1963: 24. 433)( 481, 2 a) Michas, 1970: 18 ff. 434)( 7 c) La-badaris, 1966: 20. 435)( 4 a) Konstas, 1966: 300 ff. 436)( 287, 4 f)

6 Puchner

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