,, Gang", ins Vorhaus oder ,, Fletz" oder eben sonst einem geschützten Platz abge-stellt. In der Umgebung von Altmünster stellt man dann das Schuhwerk darunter. 32)In der Regel sind diese Bänke mit einer Lehne ausgeführt. Manchmal sind das nurbreite Bretter, andererseits werden Sitzflächen und Lehne aus schmalen ,, Latten"gefügt. Sie sind beliebt aus Holz natur, gebeizt, können aber auch mit einem Far-benanstrich überzogen werden. Diese Lattenbänke sind kurz, aber auch so lang, daßsie eine Hausgiebelfront rechts und links der Eingangstüre überspannen. 33) DieseForm der aus Latten gefügten Bank, die aus unserer Beobachtung auch einen gro-Ben Teil der oberösterreichischen Hausbänke ausmacht, hat weithin ihre Verbrei-tung gefunden. 34)
Die zweite Form der beweglichen Bänke sind Holzbänke, deren Lehnen aus,, Sprossen" gearbeitet sind. Gelegentlich kommt auch der Ausdruck ,, Bieder-meierbank" zutreffender jedoch ,, Stubenbank" für sie vor. Wir finden sie imInnviertel 35), in Niederösterreich 36), in Salzburg 37), im Salzkammergut 38) und inKärnten. 39)
Zeichnungen von Dipl.- Ing. Gerhard Papp
125