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Bergbauüberlieferungen und Bergbauprobleme in Österreich und seinem Umkreis : Festschrift für Franz Kirnbauer zum 75. Geburtstag
Entstehung
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Kriechbaum, Feldspat in Teregova, Tisovita, Ronsberg, Bentonit in Tomeşti. Geradedie Beschreibung von Szegi als einem neuen Lagerstättentypus wurde von W. und W. E.Petrascheck in ihr bekanntes Lagerstätten- Lehrbuch übernommen.

Am 4. XII. 1936 verlieh dem Jubilar die Montanistische Hochschule Leoben aufGrund einer größeren wissenschaftlichen Arbeit( 22) den akademischen Grad einesDoktors der Montanistischen Wissenschaften. Die II. Staatsprüfung im Jahre 1923 unddas Rigorosum 1936 wurden übrigens mit Auszeichnung bestanden. Wiederum aus Schul-gründen erfolgte Ende des Jahres 1936 ein Stellungswechsel zum Steirischen Erzberg,wo Kirnbauer als Abteilungs- Betriebsleiter tätig war. Dort erfolgte erstmals durch ihnein Einsatz von Baggern zur Erz- und Haufwerksgewinnung, während dies früher nurfür Berge( Taubgestein) üblich war. Auch wurden von Kirnbauer die ersten Klaub-anlagen konstruiert und gebaut.

Da vor allem den beiden herangewachsenen Söhnen die Möglichkeit des Besucheseiner höheren Schule geboten werden sollte, übersiedelte die Familie im Jahre 1938 indie alte Bergstadt Freiberg im Erzgebirge, wo Franz Kirnbauer als technisch- wissen-schaftlicher Sachbearbeiter an der Bergwirtschaftsstelle des Oberbergamtes auchwährend des Zweiten Weltkrieges tätig war. Nach dem Krieg hielt er auch Vorlesungenan der dortigen Bergakademie und wurde zum Mitbegründer der dortigen Uranerz-Bergschule und Wissenschaftlicher Forschungsleiter für Bergbaufragen( insbesondereGebirgsdruckfragen) für die Besatzungsmacht. Vom Kriegsende bis 1948 ergab sichauch eine auẞerfachliche Betätigung als Betriebschemiker einer Lederfabrik in Freiberg/Sa über Auftrag der Besatzungsmacht, um diesen Betrieb aufrecht zu erhalten.

Als es Kirnbauer Ende Juli 1948 endlich gelang, mit seiner Familie im Zuge derRepatrierung mit fünf Köpfen, fünf Rucksäcken, einem Rechenschieber und zwölfrussischen Stempeln in jedem Ausweis in die Heimat zurückzukehren, fand er in Mödlingzunächst bei Verwandten Unterkunft und konnte später dann in das eigene Häuscheneinziehen. Schon im August 1948 trat Franz Kirnbauer als Oberingenieur und Lager-stätten- Begutachter bei der Wiener Bohrgesellschaft Austrominol ein, wo er verschiedeneLagerstätten untersuchte und erstmals in Österreich mit einem fahrbaren Bohrgerät amAchensee ein Wetterbohrloch großen Durchmessers abbohrte.

Im Herbst 1950 wurde Kirnbauer als Direktor an die schon 1865 begründeteLeobener Bergschule berufen, wo er den Hüttenkurs aufbaute und bis 1952 tätig war.Anfang 1952 erhielt er einen Ruf an die Oberste Bergbehörde in Wien, wo er, seinenbreiten Erfahrungen entsprechend, die Stelle eines bergwirtschaftlichen Sachbearbeiterseinnahm. Diese Arbeiten behielt er bis zu seiner Pensionierung Ende des Jahres 1965 beiund war dann noch bis 1967 als bergwirtschaftlicher Konsulent dort tätig. Hier ergabsich auch eine wesentliche Mitarbeit am Aufbau des österreichischen Bergbaus in derNachkriegszeit durch Erarbeitung von Unterlagen für die nach 1948 notwendiggewordene Steigerung der Kohlenförderung, die Erstellung von Gutachten bei der Ver-gebung von staatlichen Darlehen, die Beratung österreichischer Bergbaue in montan-geologischer Hinsicht, verbunden mit Lagerstättenberechnungen und erfolgreichen Neu-aufschlüssen von Lagerstättenteilen mit bauwürdigen Vorräten für 20-40 und über50 Jahre für Talk, Kaolin und Gips. Indirekt ergab sich auch ein Beitrag zur Fortfüh-rung des Lebenswerkes von Miller- Hauenfels, der seinerzeit den Graphitbergbau Sunkbei Trieben begründet hatte. Das Lagerstätten- Gutachten für Sunk( Erkennen des Ein-fallens der B- Achsen der Graphitlager) wurde erstellt anläßlich der Übernahme diesesGraphitbergbaus durch Mayr- Melnhof. Es sind dies Arbeiten, die später und gegenwärtigdurch J. Schiermeier, den Schwiegersohn Kirnbauers, mit Erfolg fortgeführt werden.Bei der Obersten Bergbehörde hat Kirnbauer auch am Österreichischen Montan- Hand-buch mitgearbeitet( 1952-1967), insbesondere an der Einführung und Ausgestaltung

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