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Kultur und Volk : Beiträge zur Volkskunde aus Österreich, Bayern und der Schweiz ; Festschrift für Gustav Gugitz zum achtzigsten Geburtstag
Entstehung
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9) Vgl. Oswald A. Erich und Richard Beitl, Wörterbuch der Deutschen Volks-kunde, Leipzig 1936, S. 627, Art. ,, Schädel" und die dort zitierte Literatur.10) Ebenda.

11) Vgl. Edmund Friess, Von den Urltalerbauern"( Jahrbuch für Landeskundevon Niederösterreich, XXX. Folge, 1949-1952, Wien 1953, S. 178 ff.). EinigesVolkskundliches über dieses Gebiet auch bei Petrus Ortmayr, Von kleinenLeuten, Wien 1949.

12) Vgl. Placidus Molterer, Das Land um Seitenstetten, Versuch eines geologi-schen Profiles( ,, Bote von Seitenstetten", 29. Folge, Ostern 1953, S. 51 ff.). MitRecht weist Ernst Burgstaller in Das Fragewerk zu den volkskundlichenKarten"( Oberösterreichische Heimatblätter, 6. Jg., Linz 1952, S. 427) auf dieWichtigkeit der genaueren Kenntnis der meist durch die geologischen Verhält-nisse des Landes bedingten Oberflächenformen für das Verständnis der Verbrei-tung vieler Arbeitsgeräte und-bräuche" hin.

13) Der in nächster Nähe des Urlflusses gelegene Ortsteil von St. Peter wird vonder dortigen Bevölkerung durchaus als, Bach viertel" bezeichnet, wovon ich michselbst überzeugte.

14) Nach Auskünften vertrauenswürdiger eingesessener Gewährsleute und nacheigenen Beobachtungen in den Jahren 1945-1952.

15) In den ybbsseitig Biberbach benachbarten Ortsgemeinden( in LandgemeindeWaidhofen/ Ybbs, vielleicht mit Ausnahme des Pfarrsprengels St. Georgeni/ Klaus, sowie in den Gemeinden Sonntagberg und Windhag ob d. Ybbs) konnteich nach genauer Umfrage im Jahre 1953 nicht die geringste Spur eines gegen-wärtigen Vorkommens dieser Sitte finden.

16) Die in Biberbach wohnende und aus der dortigen Kleinbauernfamilie Schmidtstammende junge Beamtensfrau Leopoldine Ebner, Pfarrorganistin daselbst,hatte in den Jahren 1951-1953 die Freundlichkeit, mich von einigen in dieserZeit in ihrer Heimatgemeinde selbst beobachteten Vorkommen dieser Sitte genauzu unterrichten.

17) Davon informierte mich eingehend 1952 und 1953 die Bauerntochter Mitzi Schatz-eder, geb. 1897, vom Burnergute in der oberen Treffling, Dorfgemeinde Seiten-stetten, die derzeit Hausgehilfin in Waidhofen/ Ybbs ist und deren Verwandt-schaft durchaus der Bauernschaft der drei obgenannten Orte angehört.

18) Die Feststellung für Weistrach beruht auf einer Auskunft der Frau LeopoldineEbner von 1952. Ein Einzelfall in Ertl( Juni 1953) wurde mir am 1. September1953 von der Meierin( ,, Moarin") von Ertl erzählt, die das dortige Vorkommenals äußerst selten bezeichnete. Die Angaben für Krenstetten und für die zuAschbach gehörige Bauernschaft verdanke ich der Biberbacher Handarbeits-lehrerin Frl. Marie Hirner, 1953.

19) Nach Auskünften obiger Gewährsleute und nach eigenen Beobachtungen 1945bis 1952.

20) Bei den meisten Kleinhäuslern dieser Gegend wird zumeist nur ein- bis zweimaljährlich, vorwiegend vor Weihnachten und vor Ostern, ein Schwein geschlachtet.Nach eigenen Beobachtungen in den Jahren 1945-1952.

21) Ich hörte in den Jahren 1945-1952 wiederholt dieses Sprüchel von der einheimi-schen Bevölkerung in Markt und Dorf Seitenstetten.

22) Diese Auskunft wurde mir 1945-1952 stets gleichlautend von größeren undkleineren Landwirten und Häuslern in Biberbach und Dorf Seitenstetten zuteil.23) Die Schilderung dieser Scherzbrauchform ist das Ergebnis einer Reihe fastgleichlautender mündlicher Auskünfte, die ich in den Jahren 1945-1952 von derbäuerlichen Bevölkerung dieses Gebietes erhielt. Besonders wertvoll waren mirdie Angaben der in Anm. 16 bereits erwähnten Biberbacher Pfarrorganistin,Frau Leopoldine Ebner, 1951-1953 sowie die der in Anm. 17 genannten Bauern-tochter Mitzi Schatzeder aus den Jahren 1952 und 1953. Das Schweinschlachtenwird im ganzen Einzugsgebiet der Ybbs, wozu auch die Urllandschaft gehört, imVolksmunde bloß Abstechen" genannt.

24) Frau Leopoldine Ebner( s. Anm. 16).

25) Handarbeitslehrerin an der Volksschule in Biberbach, Frl. Marie Hirner.26) Ich deutete ihren Namen in Anm. 18 in der in der Ortsgemeinde Ertl gebräuch-lichen ,, vulgo"-Form an.

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