76) S. 193. Plume berichtet S. 194 ff.: Am Vorabend des Festes der hl. fünf Wund-male des hl. Franziskus( also am 16. IX. 1695) gegen Mitternacht gedachteChristina Rigler des Wunders der fünf Wundmale und betete fünf Vaterunser,fünf Ave Maria derart, daß sie sich mit halbem Leib aus dem Bett erhob,bekreuzigte sie erhebt ihr Gemüth zu den heiligsten fünff Wunden,strecket und spannet auss Creutz- weiss ihre beyde Armb und fanget an miteiner inbrünstigen Andacht die fünff Vater unser und Ave Maria zu betten.Was geschicht? Kaum hatte sie dises ihr Gebett vollenndet, da erblickte siezwey feurige Strahlen als wie ein Blitz auff ihre beyde ausgespannte Händelinck und recht hinein fallen mit einer solchen Empfindlichkeit, als wären dieHände durchgebohret wie auch mit einem unerhörten Schmertzen, nichtanderst als von einem Brandtmal, welcher Schmertzen ihr eine lange Zeit ver-bliben". Christina Rigler wollte diese Stigmatisation aus Demut und Scham-haftigkeit niemandem entdecken.
77) So in mehrfachen Visionen Plume S. 66 ff.
78) Plume S. 197.
79) Plume S. 198 ff.
80) Plume S. 204.
81) Plume S. 218/19. Eine urkundliche Bestätigung war im Wiener Diözesanarchivnicht aufzufinden.
82) Plume, S. 102, 103:„ ein oder den anderen Geistlichen Büchlein, in wenig Geist-lichen Bildern, kleinen Statuen ihrer heiligen Patronen, etlichen Crucifixen,in der Zierde, die nicht kostbar war. Ferner Plume S. 267, wo von der
Austeilung allen Hausrats an Arme und Notleidende die Rede ist.
83) Plume S. 219.
84) Plume S. 118.
85) Plume S. 15, 16.
86) Plume S. 156/7.
87) Plume S. 141 ff.
88) Plume S. 230 bzw. 72.
89) Plume S. 70.
90) Plume S. 95 bzw. 263.
91) Plume S. 275.
92) Minoritenarchiv, Extraschriften VI/ 11.
93) So Salvadori, a. a. O., S. 200 und Minoritenarchiv, Extraschriften VI/ 11,Nr. 2, 3, 4, wo auch die weiteren Schicksale des Sarges d. Christina Riglerangeführt sind: 1786 wurde er in die Gruft der Familie Hoyos übertragen undbefindet sich nach Salvadori heute wahrscheinlich unter dem Hause Regierungs-gasse 10.
94) Diese Verbindung ist durch die Tatsache, daß Plume Beichtvater am Hof derKaiserin war, gegeben( vgl. Anm. 35).
95) Plumen S. 220 ff.
96) Hermann Gundersheimer, Matthäus Günther, Die Freskenmalerei imsüddeutschen Kirchenbau des 18. Jahrhunderts, Augsburg 1930, S. 38 ff.
97) Plume S. 245/6. Dies als Hinweis zu dem integrierenden Charakter des Bildesin der Frömmigkeit der Christina Rigler.
98) Vgl. A urenhammer, a. a. O., S. 108 ff.
99) Plume S. 228. Vgl. Beissel, Wallfahrten zu unserer lieben Frau in Legendeund Geschichte, Freiburg i. B. 1913 und Rudolf Kriss, Wallfahrtsorte Europas,München 1950, S. 26. In Niederösterreich war die Verehrung der Muttergottesvon Altötting seit der Gegenreformation erneut verbreitet, vgl. die Altöttinger-Kapelle in Horn von 1656( Plesser, Das religiöse Leben im Zeitwandel[ Heimatbuch von Horn, Bd. I], S. 367) und Falkenstein in Niederösterreich miteinem unbezeichneten Andachtsbild aus dem 18. Jahrhundert( Gugitz, An-dachtsbild, a. a. O., S. 96), St. Johann im Mauertal aus der 1. Hälfte des 18. Jahr-hunderts( Österr. Kunsttopographie, Bd. I, S. 76), für die Verbindung zu denJesuiten bezeichnend die Statue am 2. linken Seitenaltar in St. Anna in Wien( 18. Jahrhundert) und als Beweis für die auch außerjesuitische Verehrung dasGnadenbild von St. Jakob in Kaltenleutgeben, das von einem Tertiarier-eremiten der Franziskaner zuerst verehrt und Anfang des 18. Jahrhundertsnach Kaltenleutgeben übertragen wurde( vgl. Austria Mariana, 1736, 2. Teil,S. 23-25 und Maurer- Kolb, Marianisches Niederösterreich, Wien 1899,
20
20