Herrn Bernd Schreiter, Erzgebirgsmuseum, Annaberg- Buchholz;Herrn Julius F. Siegmeth, Wien und Breitstetten;
Doz. Dr. Olga Skalníková, Praha( Prag);
Dir. Dr. Rainer Slotta, Deutsches Bergbau- Museum, Bochum;
Frau Katrin Sohl, Stadtgeschichtliches Museum Leipzig;
Frau Marlies Steinau, Museum Schloß Schwarzenberg, Schwarzenberg;
Dr. Ibolya Szathmáry, Déri- Museum, Debrecen;
Museologe Attila Szemán, Zentrales Bergbaumus. Sopron( Ödenburg)- für besondere Hilfe;Dir. Dipl.- Ing. Béla Szuromi, Museum für Erz- und Mineralbergbau, Rudabánya;
Herrn Pavel Tencer, Nová Baňa( Königsberg);
Frau H. Th., Wien;
Dr. Ulrich Thiel, Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg;
Dir. Dr. Gejza Trigina, Heimatmuseum Nová Baňa( Königsberg);
Dr. Konrad Vanja, Museum für Volkskunde, Berlin;
Herrn Gyula Viktor, Rudabánya;
Dir. Dr. Joachim Voigtmann, Landesstelle für Museumswesen, Chemnitz;
Dr. G. V., Oberbayern;
Dr. Jozef Vozár, DrSc., Slowak. Akad. der Wissenschaften, Historisches Institut, Bratislava( Preẞburg);
Dir. Dr. Gerhard Werner, Thüringer Heimatmuseum, Saalfeld/ Saale;
Dir. Dr. László Zsámboki, Zentralbibliothek der Universität Miskolc
6. Zusammenfassung
Die ältesten hier erfaßten Bergbauflaschen aus dem ehemaligen österr.- ungarischenRaum sind mit 1744( unsicher), 1751, 1757, 1762 und 1764 datiert. Sämtliche dieser al-ten bergmännischen Eingerichte dürften aus dem" niederungarischen" Bergbaugebietum Schemnitz und Kremnitz in der heutigen Slowakei stammen; weiters kommt in die-sem Revier auch die Umgebung von Hodritsch, Pukkanz und Neusohl als Wohnort derSchnitzer in Frage. Vor allem scheint die Gegend um die alte Goldbergbau- und Münz-stadt Kremnitz der Herstellungsbereich vieler Eingerichte zu sein. Andere Herkunfts-gebiete( etwa Böhmen, das Salzkammergut, Slowenien oder Siebenbürgen) konntennicht belegt werden.
Die älteste Bergbauflasche aus deutschen Revieren stammt aus Thüringen und gehtbereits auf die 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts zurück. Herstellungszentren waren zwei-fellos Johanngeorgenstadt im sächsischen Erzgebirge( sicher in der 2. Hälfte des 18.Jahrhunderts) und etwa von 1855 bis 1870 die kleine Ortschaft Gottesberg im Vogt-land. Eine Spezialität dieser sächsischen Erzeuger waren mechanische Geduldflaschen.Aus Clausthal- Zellerfeld im Harz kamen um die Jahrhundertwende runde Bergbaufla-schen mit langem Hals.
Die Verfasser hoffen, mit dieser Monographie über eine doch bemerkenswerte Anzahlbergmännischer Geduldflaschen die Grundlage für zukünftige Facharbeiten gelegt zuhaben und bitten die Leser um weitere Hinweise über die Herkunft solcher Flaschenund um Bekanntgabe einschlägiger Sammlungen.
25