Die Ergebnisse der Auswertung der Fragebögen wurden dort, woes sinnvoll schien, auch in Statistiken, sonst im Text darge-stellt, wobei bau- und raumgefügekundliche Aspekte zur Gliederungverwendet wurden, in die funktionale und soziale Bezüge eingebautwurden. Um den Lesefluß nicht zu stark zu belasten, andererseitsaber doch konkret auf bestimmte Häuser als Beispiele hinzuwei-sen, wurden diese Hinweise in Kurzform( Abkürzung der Katastral-gemeinde und Hausnummer des Gebäudes) in Klammern in den laufen-den Text eingefügt.
Neben einer Typologie von Einzelkriterien und Baudetails wur-de am Schluß der Versuch einer Typologie komplexer Hausformen,etwa im Sinne" häufigster Detailkombinationen" vorgenommen. 1
Kapitel 8. enthält die Dokumentation von sechs Einzelbeispie-len, die nicht mit den" Typen" identisch sind, sondern auch aufdie Vielfalt von Kombinationsmöglichkeiten bzw. Mischformen hin-weisen sollen. Hier wurde versucht, neben einer genauen Dokumen-tation des Baubestandes auch auf die Hofgeschichte sowie funktio-nale und soziale Aspekte stärker einzugehen, wenn auch hier dasSchwergewicht auf der Bau- und Raumstruktur lag.
1 Vgl. Torsten Gebhard, Wegweiser zur Bauernhausforschung in Bayern.(= Baye-rische Heimatforschung 11), München- Pasing 1957, S. 11-17, bes. S. 13.
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