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Das ländliche Wohnhaus im Gerichtsbezirk Stainz : eine Untersuchung historischer Hausformen in der Weststeiermark
Entstehung
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diskutiert wird.1

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Zusätzliche Ergebnisse zu Bauaufnahmen können Befragungen er-bringen, die nach Bedal besonders für Angaben zur Funktions- undSozialstruktur geeignet sind, weniger für technische Details,ein Sachverhalt, der sich auch bei der hier vorliegenden Arbeitbestätigt hat.

Erst nach den Bauaufnahmen und Befragungen, bestenfalls gleich-zeitig mit ihnen, gelangt man zu dem, was Bedal als allgemeineMethodologie bezeichnet und seinem Methodenkapitel voranstellt,nämlich zu einer Typologie, statistischen Auswertung, Festlegungzeitlicher und regionaler Geltungsbereiche sowie zu einer struk-turellen Betrachtung des Hauses.³

Auf diesem Weg erst ergibt sich eine erweiterte Gefügefor-schung, wie sie besonders seit Hähnel und Bedal gefordert undtheoretisch klargelegt wird. Die Gefügeforschung als genaue, ana-lytische Betrachtung des Baubestandes setzt aber bereits in den30er Jahren ein, besonders mit den Arbeiten von Jost Trier undJosef Schepers, die auf ältere Arbeiten, z. B. von FriedrichOstendorf und Hermann Phleps aufbauen können. Sie nimmt als Bau-gefügeforschung ihren Ausgang von den Ständer- und Fachwerkbauten,die größere konstruktive Variationsmöglichkeiten aufweisen als

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die Blockbauten.5 In Österreich weist A. Klaar auf die Notwendig-keit genauer Bauaufnahmen nach Grundriß, Gerüst und Baustoff als

1Vgl. dazu Arthur Haberlandt, Zur Vereinheitlichung der Typologie und Ter-minologie des Bauernhauses in Österreich. In: MAG Wien 87, 1957, S. 32-36;K. Bedal, Hausforschung, S. 34-84, bes. S. 67-72; Torsten Gebhard, Über-legungen zur Terminologie der Hausforschung. In: Bayerisches Jahrbuch fürVolkskunde 1982, 1984, S. 45-55.

2K. Bedal, Hausforschung, S. 32 f.

3 Ebd., S. 11-14.

4 Ebd., S. 10 mit reichen Literaturbelegen, s.a. S. 5 f. und 54 f.

5 Konrad Bedal, Gefüge und Struktur. Zu Standort und Arbeitsweise volkskund-licher Hausforschung. In: ZfVK 72, 1976, S. 162.

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