Überlegungen auch die Lage in der Nähe von Graz eine Rolle, daeine Untersuchung in weiter entfernten Gebieten aus organisatori-schen und finanziellen Gründen nur schwer durchführbar ist, wennnicht schon vorher eine, etwa verwandtschaftliche, Bindung indieses Gebiet besteht.
Der gesamte Gerichtsbezirk Stainz, der ursprünglich als Un-tersuchungsgebiet ins Auge gefaßt wurde, erwies sich wegen desdichten Bestandes an älteren Wohnhäusern bald als zu groß. Da-her wurde ein Streifen in West- Ost- Richtung als Untersuchungsge-biet festgelegt, der von den Ausläufern der Koralpe über das Rie-delland bis zum Rande des Grazer Feldes reicht und auf Grund derlandschaftlichen Verschiedenheit auch einen sehr differenziertenBestand an Bauformen erwarten ließ. Die obere zeitliche Grenzemit dem Ersten Weltkrieg anzusetzen, erschien ebenfalls gerecht-fertigt, da sich durch den Krieg und die nachfolgende Wirtschafts-krise eine Zäsur in der Bauentwicklung ergab und das nachfolgendeBaugeschehen eine eigene, von neuen Baumaterialien und stärkerenstädtischen Einflüssen geprägte Entwicklungsphase darstellt.
Da die Veröffentlichung der Dissertation im Manuskriptdruck er-folgen sollte, wurde auf eine grundlegende Überarbeitung bei derDrucklegung verzichtet. Kleinere Korrekturen im Text sowie dieErgänzung der Arbeit durch ein Personen-, Orts- und Sachregisterbilden die einzigen Änderungen gegenüber der ursprünglichenFassung.
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