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Wegmüssen : die Entsiedlung des Raumes Döllersheim (Niederösterreich) 1938 - 1942 ; volkskundliche Aspekte ; Begleitveröffentlichung zur Sonderausstellung im Schloßmuseum Gobelsburg ; mit einem Beitrag über Waldviertler Flur-, Siedlungs- und Hausformen von Ernst Pleßl und einer Beschreibung Waldviertler Hochzeitsbräuche von Adolfine Misar
Entstehung
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Wegmüssen

Abb. 57: Söllitz, Sommer 1938( Photothek des Österreichischen Museums für Volkskunde, Wien)

Schlagles

lag in einer weiten Mulde um einen Anger an der Straße von Allentsteig nach Döllers-heim. Es war eine eigene Gemeinde, die zur Pfarre Großpoppen gehörte. Die Herr-schaft Großpoppen besaß in Schlagles einen Adelssitz, der am Anfang des 14. Jahr-hunderts anstelle eines dem Kloster Zwettl gehörigen Hofes erbaut wurde. 1273 wur-de Schlagles erstmals urkundlich erwähnt. 1665 zählte der Ort 37 Bewohner. 1790wurden Grabsteine des aufgelassenen Allentsteiger Friedhofes( Dreifaltigkeitssäu-len) in Schlagles als Bildstöcke aufgestellt. Zur Zeit der Entsiedlung zählte der Ort25 Häuser.