Druckschrift 
Wegmüssen : die Entsiedlung des Raumes Döllersheim (Niederösterreich) 1938 - 1942 ; volkskundliche Aspekte ; Begleitveröffentlichung zur Sonderausstellung im Schloßmuseum Gobelsburg ; mit einem Beitrag über Waldviertler Flur-, Siedlungs- und Hausformen von Ernst Pleßl und einer Beschreibung Waldviertler Hochzeitsbräuche von Adolfine Misar
Entstehung
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Gesetzen geschützr N° 5399

Wallfahmisbrundl

KI Mariazell

Topographie des Entsiedlungsgebietes

GRUSS

Kl. Mariazell

Kirche Pfarrhof Schule

Kunslanstalt Karl Schwidernoch Wien

73

ober plottbach

Pllentsteig

N.ō.7275

Abb. 54: Oberplöttbach( Postkarte, Privatarchiv)

Perweis

gehörte zur Gemeinde und Pfarre Oberndorf. Es war ein Weiler, der zur Zeit derEntsiedlung aus sieben Häusern bestand. Die Hausfronten lagen nach Süden hin freiund waren an der Hinterfront vom Wald abgeschlossen. Die Ortsobrigkeit über dasDorf übte die Herrschaft Allentsteig aus. Die Ortsbezeichnung soll von einem Mannnamens Perwin herstammen.

Pötzles

gehörte zur Gemeinde Gerotten und zur Pfarre Zwettl. Der Ort besaß einen Längs-anger und wurde im Westen und Norden vom Gerottener Wald begrenzt. 1138 ge-hörte Pötzles zu den Liegenschaften, mit denen Hademar I. von Kuenring das Klo-ster Zwettl ausstattete. Anfang des 16. Jahrhunderts beteiligten sich Pötzleser Unter-tanen mehrmals an Bauernaufständen. 1774 wurde die Dorfkapelle errichtet. ZurZeit der Entsiedlung bestand Pötzles aus 19 Häusern. Einige davon haben die vergan-genen 50 Jahre überstanden und dienen heute dem Bundesheer als Unterkünfte.

Nachahmung verboren,