Das lachende Buch.
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180.
Kinder wie die Mücken.
Die Frau des Hodschas Nasreddin warschwanger. Als ihre Zeit gekommen war, fandsich die Wehmutter ein; es war Nacht, undniemand war da, um ihr zu helfen. Da riefsie dem Hodscha:„ Bringe eine Kerze; es handeltsich um dein Werk."
Er beeilte sich, ihr eine Kerze zu bringen, undblieb dann im Zimmer; als aber die Geburtvorüber war, nahm er die Kerze wieder undwollte damit weggehn. Da sagte die Wehmutter:" Bleib doch, Hodscha; es kommt noch eins."
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" Was?" sagte der Hodscha, sie will mir nochein zweites schenken?"
Er kam mit der Kerze zurück; wieder wurdeein Kind zur Welt gebracht, und wieder wolltesich der Hodscha mit der Kerze entfernen. Aberdie Wehmutter rief:„ Bleib doch, du sollst nocheinen dritten Erben haben."
Bei diesen Worten löschte er die Kerze aus.Und die Wehmutter fragte ihn:„ Warum läßtdu mich im Finstern?"
„ Wie sie das Licht sehn," antwortete er,„ kommen diese Kinder nacheinander wie dieMücken; jetzt ists wahrhaftig schon genug."
Nasreddin t. 287