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Das lachende Buch
Entstehung
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U. 1507.43°

Lachenden Buche.

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lische zurückgehn, anders ist es mit dem gleich-falls erwähnten Schwanke von dem schwazhaftenHaustier, der sich heute in Tunis und in Sibirienfindet, aber einer gemeinsamen Quelle entsprin-gen muß, und derlei Abhängigkeitsverhältnisselassen sich bei außerordentlich vielen Schwänkenbelegen. So erzählt der schon mehrmals ge-nannte Schwabe Bebel zu Anfang des sechszehnten VI43Jahrhunderts: Nahe bei meiner Heimat ist einDorf, Mundingen genannt, da sagt man, daßdie sonderlich einfältigen Bauern daheim sind.Als sie einmal einen Flurschüßen hatten, derihnen die Frucht auf den Äckern verwahrte,hielten sie es für übel, daß er ihnen die Fruchtmit den Füßen zerträte. Darum beschlossen sie,daß ihn ihrer vier auf Stecken und einerSchwinge tragen sollten; denn sie verstandennicht, daß vier mehr Schadens tun müßten alseiner." Nach Bebel findet sich diese drolligeGeschichte in einer großen Anzahl deutscherSchwankbücher, darunter auch, wie jedermann

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weiß, in den Schiltbürgern, und sie ist noch genheute in Württemberg, Hessen, Pommern,Mecklenburg und Dänemark lebendig; in dieromanischen Sprachen scheint sie, obwohl Bebel,der ja Lateinisch geschrieben hat, viel ausge-