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Dr. Thomas Murners Ulenspiegel
Entstehung
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Abhandlung über den Ulenspiegel.qa

Die in den späteren Ausgaben sehr abgeänderte:" Vorreddis buchs" lautet also:

So nun ietz etliche zeit vergangner leuff vnd spen,auch irrunge durch vil vnd manigfaltige büchlin vßgangen, dieheisame bücher ewiger selikeit vnd fridsamens lebens etliche zeitgeschlaffen haben, on allen zweifel von dem herren Ihesu, durchseine gnad bald widerumb erweckt werden. Ist mitler zeit disesbuch zusamen gelesen von dem erwurdigen vatter vnd bruder Jo-hannes Pauli barfüsser ordens, leßmeister zu Than in dem selbenfloster, so er.XL. iar vff erden gepredigt hat, vnd hat dise erem-pel zusamen gelesen allen büchern, wa er es funden hat.delrrr. Hystorien vnd parabulen zu beiden hendlen, geistlich vndweltlich dienende. Vnd vff das, das wort des hilligen Ewangelyerfült werd, lesen die brösamlin zusamen, das sie nit verlorenwerden. Es ist auch ein arm ding, dz einer stezz brucht das, dasda funden ist, vnd das er nicht nuwes findet, vnd das da fundeist, nit bessert, vnd ist dis buch getaufft vnd im d' nam vffge-setzt. Schimpff vnd Ernst wan vil schimpflicher, furzweiliger vndlecherlicher erempel darin sein, damit die geistlichen kinder in denbeschloßenen klostern etwa zu lesen haben, darin sie zu zeiten irengeist mögen erlüftigen vnd růwen, wan man nit alwegen in einerstrenckeit bleiben mag. Vnd auch die vff den schlössern vnd ber-gen wone vnd geil sein, erschroifeliche vnd ernstliche ding finden,da von sie gebessert werden. Auch das die predicanten erempelhaben, die schlefferlichen menschen zu erwecken, vnd lüftig zu höremachen, auch das sie osterspil haben zu ostern, vnd ist nicht hergesetzt, dan das mit eren wol mag gepredigt werden. Es bitauch der obgemelt samler dis büchs, das man es lesen wol inder meinung, als er es gemacht hat, nit verkeren noch verwerffen,fund' bessern vnd es meren, vnd andere gütigliche stück herzusetzen,die sich zimen, dan er hat sich gehüt vor schampern vnd vnzüch=tigen eremplen, deren im vil entgegen gangen sein, damit er nie-mans fein ergerung geb, vnd ist etwas sträflichs heryn gesetztworden, so begert er gnad vnd verzeihung von got de herren, vndMaria seiner liebsten muter, von sancto Francisco, vnd von sanctoMartino seinen patrone, vnd von allem himelischen her, auch de-nen zu lob er dis buch gemacht hat, auch von allen menschen.