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Zufall, so gibt's mehr." Bei dem Nachtessen ließ ein Räuber seine Gabelzur Erde fallen, bückte sich danach, zog dabei aus dem Stiefelschaft einriesiges Messer heraus und schlug es dem Rittmeister gegen die Brust., Jesus Maria!" schrie der Rittmeister. Doch er hatte unter der UniformEisenblech und das Messer glitt daran ab. Im Nu waren zwölf Ulanenin dem Zimmer. ,, Ergebt euch!" schrie der Rittmeister. Die Räuberwaren ganz paff, die Soldaten banden sie. Der Rittmeister zog eine Pistoleund schoß zum Fenster hinaus. Die Räuber begannen sich in den Säckenzu rühren, aber die Soldaten hieben auf sie ein und schlugen sie in Stücke.Die beiden gefangenen Räuber mußten am folgenden Morgen ihr Versteckzeigen. Welch eine Menge von Schätzen, Stoff, Waren und Menschen-knochen fanden sie dort! Angst überfiel einen dabei. Die Überreste allder Unglücklichen wurden bestattet, die Schätze wurden unter die Waisender Getöteten verteilt, den Rest schenkte man für Kirchen. Die beidenRäuber wurden in die Stadt geschafft. Man riß ihnen Hautstreifen vomLeibe, hing sie dann mit den Rippen an Haken, schließlich wurden siemit Pech begossen und verbrannt. Und es geschah ihnen recht, warumhaben sie Straßenraub getrieben. Die ganze Umgegend wurde von Räubernfrei. Die junge Herrschaft begab sich nun zu dem Kaufmann. Was dafür Freude herrschte, könnt ihr euch vorstellen¹).
Der Schmied²).
Es lebte einmal ein armer Schmied; er verdiente nichts, denn esgab keine Arbeit. Was tat er da? Er malte den Teufel auf ein Brett undhing ihn auf eine Wand in der Schmiede. Jeden Morgen zündete er inder Schmiede ein Feuer an, nahm einen Weihwedel und sprach: ,, Gottgebe Glück!" Mit diesen Worten besprengte er den Teufel an der Wand.So geschah es Tag für Tag, bis es der Teufel satt bekam. Eines Tageserscheint er vor dem Schmied und spricht: ,, Gott schenke dir Glück!", Gott schenke es", entgegnet der Schmied. ,, Mein lieber Schmied, nehmetmich in die Arbeit, ich verlange dafür kein Geld, will ganz umsonst ar-beiten."
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Der Schmied antwortet: ,, Ich habe selbst keine Arbeit, was wolltenwir da zwei machen?", Hab keine Angst, wir werden schon genug Arbeit
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haben", entgegnet der Teufel.
Der Schmied nahm ihn auf. Da kommt ein Herr vierspännig zumSchmied gefahren und ruft: Gott schenke dir Glück!" Gott schenkees", entgegnet der Schmied. ,, Herr Meister, Ihr könnt wahrscheinlich
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1) Ähnliche Märchen von Räubern sind in Polen sehr verbreitet. Vgl. Kolberg:Şerya VIII, S. 179, 181; Serya III, S. 325; Serya XIV, S. 253, 259. Alex. Petrow:Lud ziemi Dobrzyńskiej im ,, Zbiór wiad. do antrop. kraj.", Bd. II, S.( 162) f.
2) Das Märchen stammt aus Przebieczany, einem Dorf im Kreise Wieliczka inGalizien, und ist entnommen den ,, Materyały antrop.- archeol. i etnogr.", Bd. I, Teil II,S. 61.