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auf!" Einer von den Räubern streckte die Arme aus und fing mich auf.Die Räuber überlegten, welchen Tod ich sterben sollte. ,, Tötet michnicht," bat ich ,,, ich wollte euch nicht verderben." Wir gingen zum Kaiserauf Raub. Ich erschoß den Hahn, die Räuber schlugen Löcher in dieMauern, ich ging in den Kaiserpalast, durchsuchte das Gemach der Kaiserin,nahm ihr die Hälfte ihres Fadens weg, den ich bei mir habe, dann nahmich dem Kaiser einen Schuh weg, den ich auch bei mir habe." Die Kaiser-tochter schrieb alles auf und schickte es dem Vater. Der Erzähler legtesich auf eine Bank schlafen. Dabei fiel ihm ein Bein herunter. Da sagtedie Kaisertochter zu ihrem Söhnchen: ,, Geh und hebe dem Vater dasBein auf. Nach einer Weile vernahm er das Herannahen eines Heeres.Er wurde zum Kaiser geführt. Sofort feierte man die Hochzeit. Nachder Hochzeit wurde der dritte der Brüder zum Kaiser gekrönt. Seinezwei Brüder und die Mutter nahm er zu sich und wurde später Kaiser¹).
Die verwandelte Ente²).
In einem Dorfe hatte ein Hirt drei Söhne und besaß einen großenGarten. Sie berieten zusammen, was sie in dem Garten säen sollten. Derälteste und der mittlere von den drei Söhnen wollten Gerste säen; derjüngste aber bat seinen Vater sehr, er solle Weizen säen. Als der Weizenaufgegangen war, sah er sehr schön aus und als er Ähren bekam, sah mangoldene Ähren. Sobald der Weizen reif, gemäht und eingefahren war,mußten ihn die Söhne in der Nacht bewachen. In der ersten Nacht wachteder älteste, in der zweiten der mittlere und in der dritten der jüngste.Als der jüngste wachte, kam gerade um zwölf Uhr nachts ein großer Vogelin den Garten geflogen, nahm ein Bündel Weizen und flog damit fort.Der Sohn erschrak sehr, weil er fürchtete, sein Vater werde ihn deswegensehr tadeln und lief dem Vogel nach in der Hoffnung, dieser werde dasBündel fallen lassen. Aber es war umsonst. Er lief dem Vogel sehr weitnach, bis er in dichte Wälder gelangte. Dort irrte er umher und glaubte,daß er niemals mehr aus dem Walde herauskommt. Da erblickte er plötz-lich ein Licht, war darüber sehr erfreut, weil er dachte, daß es dort einigeGebäude geben wird. Doch das Licht war nur ein Feuer, das auf demRasen brannte. Er kommt an das Feuer und sieht dort einen alten Mannliegen, der unter dem Kopfe das Bündel Weizen hat. Er wunderte sichsehr und sagte zu sich selbst: ,, Was soll ich jetzt tun? Ziehe ich dasBündel fort, wird er erwachen und was wird dann mit mir geschehen?Doch, mag geschehen, was will ich nehme das Bündel und wenn ererwacht und mich fragt, wozu ich das tue und was ich hier will, werde
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1) Ein ähnliches Märchen findet sich bei Kolberg: Serya VIII, S. 177. Es stammtaus Wieliczka in Galizien und ist nur insofern verschieden von dem unseren, daß derdritte Sohn Jäger ist und die Flinte schon von vornherein besitzt.
2) Das Märchen stammt aus Petrowice, einem Dorfe im Kreise Leobschütz inOberschlesien, und ist erzählt von Malinowski in ,, Mater. antrop.- arch. i etnogr.",Bd. V, II. Teil, S. 70 f.