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und hieb der Zauberintochter das Haupt ab. Ihren Leib ließ er von denSoldaten ins Wasser für die Fische werfen. Darauf wurde das Haus derZauberin von Soldaten umzingelt. Sie sollte im Schlafe ergriffen werden.
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Nach der Gefangennahme sagte der Körig zu seiner Stiefmutter:, Komm und erwecke mir meine Söhne." ,, Ich besitze nicht die Salbe,mit der ich sie erwecken könnte", antwortete die Zauberin. Da sie jedochsah, daß ihr der Tod drohe, schrieb sie einen Brief an eine andere Zauberin,die weit hinter dem Wasser wohnte. Sie sollte ihr die Salbe schicken.Nach Empfang der Salbe ging die Zauberin in die Kapelle und be-strich mit ihr die beiden Söhne unterm Kinn. Sogleich erhoben sich diese,erkannten ihre Mutter und gingen in den Palast.
Der König ließ die Zauberin auf eine Brücke führen, wo sie von Pferdenzerstampft wurde. Er selbst begab sich zum Priester und bat ihn, dasAufgebot zu verkünden. Zwei Wochen später wurde eine große, fröhlicheHochzeit gefeiert; sie lebten nun glücklich weiter.
Von einem königlichen Schwager, der in ein Pferd ver-zaubert war¹).
Einst ging ein Knabe des Weges mit einem Manne, der ein furcht-barer Zauberer war und die meiste Bekanntschaft mit den Versuchernhatte. Er besaß ein Haus im Walde, wo er allein wohnte. In der Näheseines Hauses überfiel er den Knaben und fragte ihn: ,, Wohin gehst du,Knabe?" ,, Ich gehe in die Welt Dienst suchen", antwortete der Knabe.,, Hör mich mal an, Knabe!" Der Knabe blieb stehen um zu hören, wasihm der Mann sagen wollte. ,, Würdest du bei mir Dienst annehmen?"Der Knabe wußte nicht, was das für ein Mann war, womit er sich be-schäftigte, ob er eine Wirtschaft hatte. Der Mann fragt ihn weiter: ,, Fürwieviel Lohn möchtest du bei mir bleiben?" Der Knabe antwortet:,, Der Herr weiß doch, wieviel er seinen anderen Dienern zahlt; dasselbewill auch ich haben." Darauf der Zauberer: ,, Nun, wir werden schonnicht darüber in Streit geraten." Mit diesen Worten nahm er ihn in seinHaus.
Er gab ihm zu essen, Wein zu trinken und sprach dann: ,, Ich fahrejetzt auf Reisen, werde drei Tage nicht hier sein. Unterdessen bleibstdu hier in dem Stüblein sitzen, mußt es auskehren und ordentlich halten.Außerdem will ich dir noch sagen: Es sind fünf Zimmer hier, keines istzugeschlossen. Daß du ja in keines von den Zimmern hineinschaust²);denn wenn du hineinschaust, erkenne ich es sofort bei meiner Rückkehr
1) Das Märchen stammt aus Przebieczany, einem Dorf im Kreise Wieliczka inGalizien, und ist entnommen den ,, Materyaly antropol.- archeol. i etnogr.", Bd. I,Teil II, S. 78 f.
*) Über das Motiv der verbotenen Zimmer vgl. die Anmerkung zu ,, Der goldeneKrug".