DIE VERSETZUNG DES BISCHOFS
colui... che dal servo de' servifu trasmutato d'Arno in Bacchiglione,dove lasciò li mal protesi nervi.Inferno, c. XV, 112
' n Florenz war ein Bischof, ein Bürger der Stadt, Andrea de' Mozzi mit
I Namen, der war ein einfaltiger, törichter Mensch, und er sagte bei der
Predigt oft gar lächerliche Dinge. So sagte er einmal, Gottes Vorsehunggleiche einer Maus, die auf einem Balken sitzt und alles sieht, wasdrunten im Hause geschieht, und niemand sieht sie. Ein andermal sagteer, die Gnade Gottes sei wie ein Ziegendreck, der sich durch den Fallvon der Höhe nach allen Seiten zerstreut.
Daß Gottes Macht unendlich sei, wollteer durch ein deutliches Beispiel darlegen, undda sagte er, auf ein Korn Rübensamen inseiner Hand weisend:„ Ihr seht, wie klein-winzig dieses Korn ist"; dann zog er eine be-sonders große Rübe unter der Kutte hervorund fuhr fort: ,, Sehet, wie wundersam GottesMacht ist; aus diesem Körnlein macht er einesolche Riesenfrucht!"
Und dieses Vieh von Natur hatte sich demviehischen Laster wider die Natur ergeben.
zum
Wieder einmal hielt er seinem Volke eineherrliche Predigt, und da sagte erSchlusse: ,, Ach, meine Herren und Damen,laẞt Euch Monna Tessa, meine Base, emp-fohlen sein, die nach Rom geht; sie war ja
eine Zeitlang genugsam leichtfertig und locker, aber jetzt hat sie sich ge-bessert, und darum geht sie zum Ablaẞ."
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