RITTERODERMÖNCH
... e là da Tagliacozzo,
dove sanz' arme vinse il vecchio Alardo.Inferno, c. XXVIII, 17
arl, der edle König von Sizilien und Jerusalem, liebte, als er noch
KGra
Graf von Anjou war, die schöne Gräfin von Teti; diese aber liebteden Grafen von Antwerpen. Zu dieser Zeit hatte der König von Frankreichjedes Turnier bei Strafe von Leib und Leben verboten. Da sich nun derGraf von Anjou gern mit dem Grafen von Antwerpen gemessen hätte,ging er zu Herrn Alard von Valery, eröffnete ihm, welche Dame er liebeund daß er sich vorgesetzt habe, sich im Kampfe gegen den Grafen vonAntwerpen zu bewähren, und bat ihn um seiner Liebe willen, er mögebei dem Könige die Erlaubnis für ein einziges Turnier erlangen.
Herr Alard fragte, wie er das anstellen solle, und der Graf von Anjouunterwies ihn folgendermaßen:„ Der König ist ein halber Beghard, undob Euerer Frömmigkeit hofft er, er werde Euch dazubringen, daß Ihr dieKutte nehmt, auf daß er Euch zum Gesellen gewinne. Darum müßt Ihrsagen, Ihr würdet ihm, wenn er uns ein einziges Lanzenbrechen gestatte,seinen Willen tun."
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Und Herr Alard antwortete:„, Sagt mir, Graf: um eines Turniers willensoll ich aus der Ritterschaft scheiden?" Und der Graf:„ Ich versprecheEuch in Treuen, daß ich Euch Euers Versprechens ledig machen werde."Herr Alard ging also zu dem Könige und sagte:„ Herr, als ichwar an dem Tage Euerer Krönung mit den Waffen gegürtet wurde,trugen alle die besten Ritter der Welt Waffen; da ich nun Euch zuliebedie Welt verlassen und das Ordenskleid anlegen will, möge es Euch gefallen,mir noch eine adelige Gnade zu gewähren, nämlich, daß ich ein Turnieransagen darf, zu dem die ganze Ritterschaft in Waffen kommen möge, aufdaß ich meine Waffen mit ebensolcher Feier ablege, wie ich sie empfangenhabe." Der König gestattete es.
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