DAS GEFÄLSCHTE TESTAMENT
come l'altro che là sen va, sostenne,
per guadagnar la donna de la torma,falsificare in sè Buoso Donati,
testando e dando al testamento norma.Inferno, c. XXX, 42
ine lustige Geschichte erzählt man von Gianni Schicchi, der aus demGeschlecht der Cavalcanti in Florenz war.
EGest
Messer Buoso Donati lag an einer tödlichen Krankheit darnieder, under wollte seinen letzten Willen aufsetzen, da ihn bedäuchte, er habe vielzurückzuerstatten. Sein Sohn Simone aber, der dies verhindern wollte,gebrauchte allerlei Ausflüchte und hielt ihn so lange hin, bis er starb. Undvon seinem Tode ließ er nichts verlauten, und er hatte Angst, sein Vaterkönnte ein Testament gemacht haben, als er noch bei Gesundheit gewesenwar, und die Nachbarn behaupteten allesamt, er habe eines gemacht. Daer sich durchaus keinen Rat wußte, klagte er seine Sorgen Gianni Schicchiund heischte von ihm Rat. Nun verstand sich Gianni trefflich darauf, jeder-mann nachzumachen, in der Stimme sowohl als auch in den Gebärden,und vor allem gelang ihm das bei Messer Buoso, mit dem er viel Umganggehabt hatte. Und er sagte zu Simone:„ Laß einen Notar kommen, undsag, Messer Buoso wolle sein Haus bestellen; ich werde mich in sein Bettlegen, und ihn schieben wir rückwärts hin, und ich wickle mich tüchtigein und setze mir seine Mütze auf, und dann mache ich das Testamentnach deinen Wünschen; für mich muß allerdings auch etwas abfallen."Und Simone wurde einig mit ihm.
Gianni legte sich in das Bett und tat, als wände er sich vor Schmerzen,und er begann die Vermächtnisse anzuordnen und sagte:„ Zwanzig Soldivermache ich in das Almosen von Santa Reparata und fünf Lire denMindernbrüdern und fünf den Predigermönchen." Und so verteilte er umGottes willen, aber nur sehr wenig, und damit war Simone durchaus ein-
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