FRIEDRICH UND
ROM
.. Qui con più di mille giaccio:qua dentro è' l secondo Federico..Inferno, c. X, 118
aiser Friedrich II. wurde, da er in Rom Hof hielt, gewahr, wie schlecht
Kaise
er
in die Tasche Eines Prälaten die Erträgnisse mehrerer Pfründen flossen. DerDomherr einer Kirche war Propst einer andern, hatte als Anwärter denPfründengenuß der dritten, war Verweser der vierten, so daß ein Einzelnerdie Einkünfte von drei, vier oder fünf Kirchengütern hatte und bezog.Diesen Miẞstand gedachte er in Ansehung der Größe und Macht derGeistlichen abzustellen und ihm vorzubeugen, und um die Sache destohübscher zu machen, legte er es darauf an, daß sie sich das Urteil selbersprechen sollten. Er berief ein Konsistorium zusammen und warf folgendeFrage auf:
In Anbetracht, daß das Menschengeschlecht seit jeher von dem bösenFeinde versucht werde, daß die Menschen so schwach seien, sich oft durchsolcherlei Versuchungen trügen zu lassen, daß weiter in vielen dem Reicheuntertanen Städten, die des Kaisers Majestät befriedet habe, Verführer,Betrüger und Widersacher der Guten am Werke seien, um sie zum Auf-ruhr gegen das Kaisertum zu bewegen, so daß der Kaiser stets in Kampf undFehde sei, heute in diesem Landstrich, morgen in jenem, und in Anbetracht,daß der Kaiser als Mensch jeglicher Notdurft des Leibes unterworfen sei,möge ihm der Papst ausdrücklich gestatten, mehr als ein Weib Glossar ::: zum Glossareintrag Weib zu haben,damit er den Zins des Leibes an verschiedenen Orten ohne Sünde ent-richten könne. Und er fügte hinzu, es wäre nicht ehrsam, auf seinen Zügenein Weib Glossar ::: zum Glossareintrag Weib mitzuführen. Und er bat die Versammelten, sie möchten es sich,um ihn aller Gewissensbisse zu entledigen, nicht verdrießen lassen und inden Schriften des Alten Testamentes und des Neuen und in den beglaubigtenAussprüchen der Heiligen forschen und, wenn sie eine Autorität fänden,
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