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Dante-Novellen
Entstehung
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13
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DER GESCHENKTE SOHN

L'altro, che già uscì preso

di nave,

veggio vender sua figlia e patteggiarne,come fanno i corsar de l'altre schiave.Purgatorio, c. XX, 79

esser Azzo d'Este, Markgraf von Ferrara, war von Natur und Schicksal

Messer

mit reichen Gaben bedacht worden; ihrer sich aber kummerlos zuerfreuen, war ihm nicht gegönnt, da ihn arge Zweifel an der Treue seinerGattin plagten. Sie hatte ihm einen prächtigen Knaben geschenkt; als erden einmal in seinen Armen hielt, seufzte er tief. Sie fragte ihn um denGrund des Seufzens, und er antwortete: Wäre doch der Knabe ebensozweifellos mein, wie er dein ist! Diese Gewißheit würde ich gern miteinem großen Teil meiner Schätze erkaufen." Da sagte die Dame: Dabraucht es kein Geld und wenig Verhandeln." Und sie nahm den Knabenund fuhr fort: ,, Nicht wahr, daß er mein ist, daran zweifelt niemand?"Und da er das bejahte, sagte sie: Damit also gar kein Zweifel bleibt,nimm ihn aus meinen Händen; er sei dein!"