DER GESCHENKTE SOHN
L'altro, che già uscì preso
di nave,
veggio vender sua figlia e patteggiarne,come fanno i corsar de l'altre schiave.Purgatorio, c. XX, 79
esser Azzo d'Este, Markgraf von Ferrara, war von Natur und Schicksal
Messer
mit reichen Gaben bedacht worden; ihrer sich aber kummerlos zuerfreuen, war ihm nicht gegönnt, da ihn arge Zweifel an der Treue seinerGattin plagten. Sie hatte ihm einen prächtigen Knaben geschenkt; als erden einmal in seinen Armen hielt, seufzte er tief. Sie fragte ihn um denGrund des Seufzens, und er antwortete:„ Wäre doch der Knabe ebensozweifellos mein, wie er dein ist! Diese Gewißheit würde ich gern miteinem großen Teil meiner Schätze erkaufen." Da sagte die Dame:„ Dabraucht es kein Geld und wenig Verhandeln." Und sie nahm den Knabenund fuhr fort: ,, Nicht wahr, daß er mein ist, daran zweifelt niemand?"Und da er das bejahte, sagte sie:„ Damit also gar kein Zweifel bleibt,nimm ihn aus meinen Händen; er sei dein!"