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EINLEITUNG
chier unübersehbar ist der Wirbel von menschlichen Gestalten, die in
Wechsel die gewaltige Staffage
abgeben, die die Landschaften der andern Welten schauerlich, rührend undvorbildlich beleben, große Menschen zumeist, groß nämlich in Tugend oderLaster, kleine manchmal, die ein großes Schicksal erfahren haben, dazwischenviele und viele, die unsere Teilnahme nur wecken, weil es Dante ist, dersie in die Bolgien der Hölle oder auf das Stufengelände des Läuterungs-berges versetzt hat. Nur selten wird die Geschichte ihres ersten, kurzenLebens erzählt oder erzählen sie sie selber; ein paar Verse rechtfertigendie Verdammnis oder die Seligkeit in der Zeitlosigkeit. Begreiflich ist es,daß die Frömmigkeit eines ganzen Erdendaseins, die ewigen Lohn findet,kürzer geschildert wird als der Augenblick der Sünde, der bestraft wirddurch Verdammnis ohne Ende; gehört doch unsere Teilnahme, wie umGottes unmenschliche Gerechtigkeit um unser selber willen zu lindern,viel mehr den Gepeinigten als den Hosianna singenden Seligen. Darum
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