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Das fast durchwegs zweigeschossige Haus ist aus Bruchstein erbaut, derzuweilen des Mörtelbewurfes gänzlich entbehrt. Neben den zum großen Teil modernisiertenFenstern findet sich noch häufig die altertümliche, ganz kleine Lichtöffnung, die schieß-schartenförmig in der über 1 m dicken Mauer angebracht und mit winzigen Glas-scheiben geschlossen ist. Das schwach geneigte, mit Schieferplatten beschwerteDach springt meist an der Giebelseite vor und gewährt so den hier zum Trocknen vonWäsche und Heizmaterial angebrachten Holzlauben ein Schutzdach. Hie und da, besondersan alten Häusern bemerkt man einen kleinen Vorbau aus Stein, in welchem sich dieEingangstür befindet und der, wie noch später ausgeführt werden soll, dazu bestimmt ist,das Hausinnere vor dem Eindringen kalter Luft zu schützen. Das Bessaner Haus istwohngruben artig angelegt, denn das Wohngeschoß ist in den meisten Fällen1 bis 2 m tief in die Erde eingelassen, so daß häufig nur der oberste Fensterrand heraus-lugt. Der größte Teil dieses Kellergeschosses wird von der Stallwohnung, das heißtdem von Menschen und Tieren gemeinsam bewohnten Raum in Anspruch genommen.
O Gemeinde
• Weiler
Alm
Vallon
Bonneval
の
Mean
Ma
Lans- le- Villard
Arc Lanslebourg
1398
Pide la Ronce
2005
3075
Arselle
St Autaget
Madeleine
Pierre Grosse206
gr de Charbonel
Villaron
Bessans
017-2
Diate
antoine
9 du Fond
Quilla Allegra 343
La Buffa
a Goulaz.1251
Vincendières
La Mutua
1876
Avérale
la Bersanese
de Charbonel
Piemont
1: 200.000
Pi
Fig. 2. Kartenskizze von Bessans und Umgebung.
Über dem Souterraingeschoß erhebt sich das die Scheune und Sommerstubenenthaltende Erdgeschoß. Menschliche Wohnung, Stall und Scheune sind hier somitunter einem Dache zu einer organischen Bau einheit verbunden und daher entfalleneigentlich in Bessans selbständige Wirtschaftsgebäude. Nur wenn eine größere Anzahlvon Kleinvieh vorhanden ist, wird eiu Teil desselben in einer kleineren, neben demWohnhause frei stehenden zweigeschossigen Baulichkeit( benal) untergebracht, derenunterer Teil als Stall, der obere als Scheune verwendet wird.
Die Weiler liegen fast sämtlich an den Gehängen des rechtenUfers des Haupttales sowie des Seitentales Averole.( Vergl. Fig. 2.)
Ursprünglich waren die Weiler viel ausgedehnter und einige zerfielen ihrerseits ineinzelne kleine Ansiedelungen. Je mehr aber der Marktflecken Bessans an Bedeutunggewann, desto mehr verfielen die Weiler, so daß es heute deren nur mehr vier gibt:Villaron, Goulaz, Vincendières, Averole. Da diese Weiler im großen undganzen wenig Bemerkenswertes und Lokalcharakteristisches aufweisen, will ich einedetaillierte Schilderung derselben hier unterlassen. Es wäre aber vielleicht von Interessefür die Ortsnamenforschung, daß der Weiler Vincendières ursprünglich aus sechs Weiler-