Die Feuerbestattung.
बाज
Allerorten, wo die Menschen in großer Zahl beisammenwohnen und daher auch der Tod alljährlich ein großesFeld mit seiner traurigen Saat bestellt, wird die Fragenach der Versorgung der Todten eine immer dringendereund buchstäblich genommen brennendere. Die Feuer-bestattung gewinnt in den Millionenstädten naturgemäßstets festeren Boden, und wenn sich Gewohnheit undPietät, die conservativsten Mächte des Lebens, auch nochmit Widerwillen gegen die neue Sitte kehren, so gewinntdiese Idee einer raschen und gründlichen Zerstörungunserer irdischen Überreste durch das feurige Elementdoch auch zusehends Anhänger. Erst jüngst hat man inHamburg Bülows Leiche verbrannt; in mehreren Groß-städten versuchte man die Feuerbestattung der Vernunftund dem Gefühl der Bevölkerung näher zu bringen. Eingeschichtlicher Überblick über die Sitte der Feuer-bestattung, wie sie in der Menschheit verbreitet ist, dürftein dieser Zeit nicht übel angebracht erscheinen.
Ästhetisch ist der Tod und was er mit sich bringt,überhaupt nicht; daher mag auch Mantegazza Rechthaben, wenn er die Vorkämpfer der FeuerbestattungKöche menschlicher Beefsteaks schilt. Auch die Beerdi-