Das Feuerwerk.
ZIR
Wenn in lauer, dunkler Sommernacht das urewigeFeuerwerk des Sternenhimmels am Firmamente prangt,so dauert es meist nicht lange, bis es von irgend einerSeite zu knallen und zu paffen anfängt und ein irdischesGewimmel von Sternen in die Finsternis emporschwärmt.Raketen fahren zischend zur Höhe, von einem allgemeinenAh! der Bewunderung verfolgt, Sonnen strahlen und Räderkreisen, und Licht und Feuer entfalten in bunten, farben-strahlenden Spielen ihre elementare Schönheit. Vom kleinenbescheidenen Feuerwerkchen im Hausgarten, das die auf-geregte Jugend mit einigem Zagen abbrennt, bis zu dengroßartigen pyrotechnischen Kunstwerken ergötzen wiruns in festlicher Laune gern an jenen Capriolen desLichtes und seiner Farben, die im Feuerwerk das Augereizen und blenden, ohne es in ihrer Flüchtigkeit zusättigen. Stuwer und Consorten gehören in aller Welt zumFestprogramm, die uns die Nacht zu einem fremdartigenTag voll zauberhaften Lichtes und märchenhafter Sternen-pracht verwandeln.
Wie alles im modernen Leben haben auch die blen-denden Künste des Feuerwerks eine kaum mehr zu über-bietende virtuose Steigerung erfahren. Man verpufft einen