engagierte sich nach ihrer Übersiedlung von Wien nach Frankfurt a.M. 1889 im Sozialwsen und in der Frauenbewegung; 1895-1907 Vorsteherin der Israelitischen Mädchenwaisenanstalt; gründete 1904 den Jüdischen Frauenbund in Deutschland, deren Erste Vorsitzende sie bis 1924 war; seit 1907 Leiterin des von ihr begründeten Erziehungsheims in Neu-Isenburg; 1917 Mitbegründerin der Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden; Studienreisen nach Palästina und Osteuropa; Verfasserin literarischer Werke und sozialpolitischer Schriften; übersetzte aus dem Jiddischen ins Deutsche, darunter die "Memoiren der Glückel von Hameln"