130/VIIVerehrter Herr Hofrat!Bitte mir nicht zu zürnen, dass ich Ihnenerst heute die fehlenden Abschnitte des Münster-taler Manuskriptes einsende. Es ging mirdie ganze Zeit hindurch psychisch so elend,dass ich mich zum Schreiben absolut nichtaufraffen konnte. Erst in den letzten Tagenhat mir der Gedanke an die unbedingte Not-wendigkeit des Abschlusses der Arbeit, zurSelbstüberwindung verholfen. –Ich sende Ihnen das ganze Manuskriptda Sie so die Arbeit besser beurteilen können;die Abschnitte, die Sie, Herr Hofrat nochnicht gelesen haben, sind in der Inhaltsüber-sicht rot unterstrichen. –Schweren Herzens übergebe ich die beidenArbeiten, insbesondere die über Münstertal,der Offentlichkeit da ich ja weiss mitwie vielen Mängeln sie behaftet sind.
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transkribiert von Personnaz, Hélène