MUSEUM FÜR VOLKSKUNDEPostsparkassenkonto 132.558. Wien, VII. Laudongasse 17. Fernsprecher 19.115.WIEN, 6. Juli 1923.Die Direktion des Museums für Volkskunde bezeugt, dassFrau Dr. Eugenie GOLDSTERN im Auftrage dieses Museums im Sommer und Herbst1923 volkskundliche Studien im Gebiete des Aostatales und seiner Seitentäler/Piemont/ behufs Erkundigung des volkstümlichen Hausbaus, sowie der Sittenund Bräuche der dortigen bäuerlichen Bevölkerung anzustellen beabsichtigt.Die Genannte hat bereits im Sommer 1922 in den genannten Gegenden einevolkskundliche Studienreise unternommen, worüber in der „Wiener Zeitschriftfür Volkskunde“ Jahrgang 1923 Heft 4 eine vorläufige wissenschaftlicheMitteilung erfolgt ist. Frau Dr. E. GOLDSTERN hat bereits mehrfach inSavoyen, der Schweiz und in Österreich volkskundliche Studien mit grossemErfolg betrieben, wie ihre in der „Wiener Zeitschrift für Volkskunde“erschienenen darauf bezüglichen wissenschaftlichen Arbeiten /Jahrgang 1917und Ergänzungsband XIV der Wiener Zeitschrift für Volkskunde/ dartun/.Die Direktion ersucht der genannten Gelehrten bei ihrenStudien im Interesse der internationalen Wissenschaft jede möglicheUnterstützung gewähren zu wollen.Direktiondes Museums für VolkskundeHofrat Prof. Dr M. Haberlandt
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transkribiert von Personnaz, Hélène