Digitale Aufnahme 
Volkskundemuseum Wien
Entstehung
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235ad. HausinnereDer PelwDer obere Teil des Ofens ist zum Kochen einge-undrichtet(not must not offnung, diemit einem Steindeckel abgeschlossen wirdDieser Ofen leistet in Winter gute Diensteda sowohl in Hauptort von Valterneuche als auchin mancher Weilein(Murenche, Choperren) selbstin den strengsten Jahreszeit nur mehr ausnahmsweiseStoll geschlafen wird. Selbst die Spinnabende

"veillées beginnt man in der letztenJahren nicht mehr in Stalle, sondernPelio abzuhalten. Übrigens scheint dieseletztere Gewohnheit bis wohlhabenderenFamilien von Valtomende selve seitmehreren Dezennien zu bestehen. NachMitteilung eines 95 jährigen Sreises pflegteman bereits in seiner Jugendzeit in besseren Häusern von Valdornenche das ganze

Zah u"pelio" zu schlafen und auch hierin Winterdie Spinnabende abzuhalten. ZedenAbend brachte ein anderer abwechselndeine Saterne in die man ein mitNussöl gebranntes Öltämpchen stückteHier beim warmen Ofen blieb manbis spät in der Nacht beisammen