Digitale Aufnahme 
Teil 1Volkskundemuseum Wien
Entstehung
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13Cagne27ad. HausinnereZ. Stallwohnungin erster Linie dies liebe Vieh u Betracht.Dieses sorgt schon dafür dass der Wohnraumder gewöhnlich nur klein ist, konstant warenbleibt. Überdies wird auf einem eisernenOfen- seltener auf einem Kaminhard- fleinggekocht, als Bremmateriol, ausser dieauch Tierische Exkremente verwendet werden.Zu diesem Zweike wird, gewohnlich selon im

Winter, der Schaf- und Zimmst der im-Viehstand diesen Tiere zu einer kompakten Masseangehäuft und hierauf in wurfelförmige dergeschnitten, diese pflegt man dannbis zum Auf- und Dächernliegen zu sie gut austrocknenAuch Kuhmist wird als Brennmaterial nichtverschmäht und zwar wird er durch Aufklar-schen kleinen Müngen auf Däcker und Felsen fla-denförmig gestaltet. x)

Mit diesen Mistbrikets, die beim Verbrennenzwar einen üblen General verbreiten, dafür dieden Vorzug haben die Glut, gleich einer Kohlelange zu erhalten, pflegt die Cogner Hausfraunicht zu sparen. Und so kommt es, dass dieStallwehnung im Winter meist überheizt ist; al-leidings nur für unsere Begriffe, denn erCognen, den in Winter oft stundenlang.in den grimmigen Kälte arbeiten muss