Digitale Aufnahme 
Volkskundemuseum Wien
Entstehung
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1226Ad. Hausinnere0bestehtIn ganz alten Häusern von Cogne findet mannoch in der Stellwohnung noch eine andere, ehemalsrecht verbreitete, Vorrichtung um den Mist hinauszubefördeEs ist dies eine kleine viereckege Öffnung in derHolzwandmuset di feine", die könne eines ver-schiebbaren Brittchens absesschlossen und durch dieder Mist direkt ins Freie geworfen wird. Ineinzelnen alten Häusern hauptsächlich in den Weitere, istwie schon vorhin erwähnt wurdedas betreffende Zoch in der an den Flur gren

Zenden Wand angebracht, so dass der Mist,ehe er aus dem Hause entfernt wird einige Wochenin diesem Nebenraum, in einem eigens dazu bestimmtenBehällendliegen bleibt.- Um den Dungen leichter. Aufdie Wiesen und Acker befördern zu können, pflegtman in Cogne un Winter aus dem Mistgrosse Fladen, carte de feme herzustellen, die manin Freien solange liegen lässt bis sie ganzgefroren werden. Dann bringt man siein kleinen Schlitten und zwar entweder

auf die Felder oder, falls sichzu steil ist, trägt man sie einzeln auf dem KopfZu dieser Art der Düngerfeförderung nurkeine als dem 2. Februarnoch aus anderer Spengegenden in Wirkenim WinterWas die Erwärmung der Vorträgebetrifft, so kommt als Heizkörper