Digitale Aufnahme 
Volkskundemuseum Wien
Entstehung
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821CogneAostatalad. Hausinnenv. Stallwohnungwendung dieses Möbelstückes.Die fortschittlicheren Elemente unter denCognern pflegen über die"Zareta", spezieleüber ihren so verschiedenartigen Gebrauch, etwaze spotten und knüpfen daran eine drollige Se-schichte, die sie alswahre Begebenheit" erzählen.eines Abends kehrten einige Reisende in eineCochier Wirtschaft an, um Wein zu trinken

Als sie, durch den Alxohol angeregt, übernimmtam Überhutlustiger wurden und schliesslich aus Malauf die Tischplatte losschlugen, vernahmen sieplötzlich merkwürdige Laute aus dem Tischinneren; es war als ob jemanddarin leise weinen mochte. Erstaunt frügeIn den Wirt was dies zu bedeuten habeund ob nicht etwa Seister in seinem

Hause spucken. Dieser aber inaller Rute, die Gäste brauchte sich nicht störenzu lassen, es wären mir seine Kinder, die indem Tische schliefen und durch den Lärmgeweckt worden seien?"Die"Zareta" findet man im Cognetal nochhauptsächlich auf den Sennhutten, wo sie sichbei den Hirten einer grossen Beliebtheit erfreutIn Copne selbst wird sie immer mehr durchdas modernere Mobilior verdrängt, so dass

man ihr nur noch hie und da in denentlegenen Weilern von Cogne(Valnontey.)Simillian, Lilsz) begegnet. Über die Schul-seige Verbreitung dieses, allem Anschein nachrecht altertümlichen Segenstandes im AostenTal bezw. in anderen Alpenländern istmir nichts bekannt-