Digitale Aufnahme 
Teil 1Volkskundemuseum Wien
Entstehung
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transkribiert von Brandhuber, Gabriele

3.ad. äussere Gestalt des HausesCogne9

Charakteristisch für diese alten Häuser sinddie ganz kleinen, unsymmetrisch angebrach-ten Fensterchen, eigentlich nur Lücken, die ausder Blockwand ausgesägt worden sind.Viele von diesen Öffnungen haben über-haupt nie Glas gesehen und werden auch heute noch inder kalten Jahreszeit nur mit geöltem Papierbezw. mitDarmhaut (?) abgeschlossen. —Das zweiflügelige Haustor, hier noch der einzige Ein-gang für Menschen und Haustiere ist ge-wohnlich viereckig und so gross dass manauch mit einem Wagen hineinfahren kann (?).Auf dem Türstock, der im Bogen aus Bruch-stein, seltener aus Lärchenholz hergestellt ist,findet man häufig die Jahreszahl sowiedie Initialen des Besitzers eingeschnitten.Fast an jedem Haustor ist zumindestein, an manchen Orten, wie z. B. im Weiler Epinel,auch mehrere Kreuze nebeneinander ange-bracht; diese sind in Form eines lateinischen Kreuzes aus Holzstäbchen ganzeinfach gefertigt und meist rot oder blaubemalt. Die gleiche Häufung der Kreuze be-merkt man auch an dem Scheunentor sowiezuweilen auch an der Blockwand der Scheune.Das Obergeschoss, das bei dieser Hausformausser der Scheune noch eine kleine Vorrats-

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