Digitale Aufnahme 
Volkskundemuseum Wien
Entstehung
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transkribiert von Brandhuber, Gabriele

2.ad. aussere Gestalt des HausesCogne8

Der rückwärtige, bezw. der seitlicheTeil des Erdgeschosses, der die Küche mitanschliessender Vorratskammer umfasst,ist stets aus Stein hergestellt. Die Wändebestehen aus Trockenmauerwerk, bei demdie Fugen ursprünglich mit Moos bezw. mitErde und Kuhmistfladen verstopft wurden;erst nachträglich füllte man sie mit Mörtel aus.Der mächtige Dielenbalken "Tra" auf demdie Deckenbretter der Stallwohnung ruhenragt an der Aussenwand ca. 20 cm he-raus und wird hier, sowie auch an derInnenwand durch einen in den „tra" ein-greifenden Holzpfosten gestützt.(vgl. Fig. b. neben Schornstein)An der Fassade fällt oft der plumpe, bis zumBoden reichende Kamin auf, der an die Blockwand ange-lehnt ist und den Rauch von der Stall-wohnung, in der das ganze Jahr gekochtwird, ableitet. Dieser Rauchfang, derhier erst von einigen Jahrzehnten angebrachtwurde, ist zuweilen auch der einzige in diesen altenHäusern, die auch bis heute noch nur eineRauchküche besitzen(?) (Fig. 6)